FTD: Über die Zukunft der ASV-Verlage

Zum Jahresende will Axel Springer -Chef Dr. Mathias Döpfner die Weichen im Springer Verlag neu stellen. Der Konzernchef kündigte am Donnerstag gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters einen möglichen Verkauf der defizitären Buchverlagssparte an (siehe unsere Meldung vom 19.12.):

„Das Buchgeschäft wird entweder sehr kurzfristig die Turnaround-Fähigkeit beweisen, oder wir verkaufen es.“ Eine Verlagssprecherin ergänzte: „Wenn wir eine gute Gelegenheit zum Verkauf haben, kann das sehr kurzfristig geschehen.“
Die Financial Times Deutschlandam 20.12: „Im Buchmarkt könnte ein Verkauf der Tochter Ullstein Heyne List – die Nummer drei der Branche – die erwartete Konsolidierungswelle auslösen. Als Einzige hat bislang die Bertelsmann-Tochter Random House Interesse gezeigt. Gespräche wollte sie aber am Donnerstag ebenso wenig bestätigen wie Springer. Käme diese Übernahme zustande, würde Bertelsmann mit einem Anteil von über 15 Prozent den bisher zersplitterten Buchmarkt stark dominieren – und vielleicht weitere Fusionen anstoßen. “

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