Heute auf Süddeutsche Zeitung-online: „Hugendubel setzt auf Kündigungen“

„Der Buchhändler baut Lebenshilfe-Literatur aus, aber Personal ab: Hugendubel hat 180 Angestellte gekündigt“, so startet Otto Fritscher auf sueddeutsche.de mit seinem Artikel.

Ergänzend zu unserer Meldung von heute vormittag [mehr…] heißt es da weiter: „Die traditionsreiche Buchhandlung mit der Hauptstelle direkt am Marienplatz hat bundesweit 180 Mitarbeitern Ende Juni betriebsbedingt gekündigt. Rund 50 Entlassungen dürften auf München entfallen. Außerdem soll das Sortiment stärker auf die Bereiche Unterhaltung und ‚Besser leben’ getrimmt werden.“

Auch der Servicebereich soll nach einer Ankündigung der Firmenleitung „neu organisiert“ werden, „worunter wohl zu verstehen ist, dass es künftig weniger Mitarbeiter an den Info-Points in den Läden und in der telefonischen Service-Zentrale geben wird“, so Fritscher.

„Das war ein Schock“, sagt die Verdi-Beauftragte Wiebke Oldsen nach dem Ende einer Betriebsversammlung am Dienstagvormittag zur SZ. Noch im Februar habe Hugendubel eine Pressemitteilung herausgegeben, dass die Geschäfte besser liefen als erwartet. „Und nun das“, sagt Oldsen.

Der Stellenabbau betrifft sowohl Vollzeit- wie Teilzeitkräfte. Darüber hinaus sollen Zeitverträge nicht verlängert und keine Aushilfen mehr eingestellt werden. Von Filialschließungen sei nicht die Rede.

Besonders erzürnt die Gewerkschafterin die Aussage, daß bei Hugendubel nicht mehr ausgebildet werden soll: „Es ist doch unglaublich, dass Hugendubel künftig keine Auszubildenden mehr einstellen will“, schimpft sie in der SZ. Das habe Signalwirkung auf den gesamten deutschen Buchhandel – „und ist sicher kein Rezept zur Zukunftssicherung“.

Hier weiterlesen: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/78/471616/text/

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