Heute in der FAZ: Porträt über den Suhrkamp-Verleger Günter Berg

„In diesem Sommer des Mißvergnügens klingen die Verzweiflungsrufe aus der Verlagswelt zwar taktisch gedämpft, aber doch um so vernehmlicher. Sie orchestrieren ein Gefühl der Unsicherheit, wie es weitergehen wird in einer Branche, der die einschneidendsten Umwälzungen womöglich noch bevorstehen. Im Chor dieser Klagen fehlt habituell eine Stimme – die des Suhrkamp Verlages. Das Äußerste, was sich Verlagsleiter Günter Berg in diesen Tagen zum Stimmungslage abringen läßt, ist das Wort ‚leidlich‘, beginnt Hannes Hintermeier seinen heutigen FAZ-Beitrag über den Suhrkamp Verleger. „Bergs Projekt – Zukunftssicherung für einen Qualitätsverlag – trägt Früchte. Das mag auch daran liegen, daß einer wie Berg keine Berührungsangst vor den heiligen Kühen des Verlages hat und es eben nicht als Sakrileg empfindet, wenn ein Hausgott wie Peter Handke in der ‚Bild‘-Zeitung auftaucht. Günter Berg ist dabei, die Schätze des Verlages für die nächsten Lesergeneration fruchtbar zu machen. Daß er die notwendige Ausdauer für diese Aufgabe mitbringt, beweist er mit seinem morgendlichen Laufpensum: Die einundzwanzig Kilometer des Halbmarathons läuft er zur Zeit in eindreiviertel Stunden. Man sollte davon ausgehen, daß er auch für die Langstrecke fit ist.“

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