Heute in der NZZ: Suhrkamp und kein Ende

„Heftige Abwehr zweier unerwünschter Liebhaber“, titelt heute Joachim Güntner in der NZZ zur Suhrkamp-Soap und kommt zu dem Schluss: „Im Streit zwischen dem Suhrkamp-Verlag und seinen neuen potenziellen Gesellschaftern dürfte eine gütliche Lösung unmöglich sein.“

„Wir halten“, so Güntner weiter, „soweit man das nach einem zweistündigen Gespräch beurteilen kann, Claus Grossner für alles andere als einen Finsterling mit üblen Absichten. Treffend scheint uns der Kommentar des Philosophen und Suhrkamp-Autors Peter Sloterdijk, der die Hamburger Ambitionen als ‚eine höhere Form von missgeleiteter Liebe zur Hochkultur’ wertet. In der ‚FAZ-Sonntagszeitung’ spricht Sloterdijk vom ‚Versuch eines Seemanns, mit dem Enterhaken an der Bordwand eines grossen Kulturtankers hochzukommen, ohne zu bedenken, dass man hierzu nicht nur ökonomische und soziale Kompetenzen braucht, sondern in erster Linie ein sehr, sehr grosses Mass an kulturellem Gespür’. [mehr…]

Letztlich aber dürfte es auf die Qualität der Motive gar nicht mehr ankommen“, resümiert Güntner: „Die Parteien steuern auf einen Prozess zu und warten nur noch ab, wer den ersten Schritt tut.“

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