Heute in der WELT: Das Moderne Antiquariat boomt – mit fatalen Folgen für die Branche. Von BuchMarkt-Chefreporter Gerhard Beckmann

„Während der Handel mit neuen Büchern zuletzt für 2003 1,7 Prozent Umsatzrückgang gemeldet hat, boomt der Markt mit gebrauchtem Lesestoff. 2,6 Prozent verkauften Deutschlands Antiquariate im ersten Quartal des Jahres mehr. – Die Zahlen beziehen sich auf das Geschäft von rund 1200 Antiquariaten. Rund 60 Prozent ihres Umsatzes machen sie mit Büchern, die nach 1945 erschienen sind. Ausschließlich mit Modernem Antiquariat handelnde Häuser sind dabei nicht vertreten.“

Genau um die geht es aber in Gerhard Beckmanns heutigem WELT-Artikel „Bücher für die Massen“: „Die Entwicklung hat eine besondere Ironie. Sie ist nämlich durch jenes Preisbindungsgesetz mitverursacht worden, das am 1. Oktober 2002 in Kraft trat und genau so etwas verhindern sollte. De facto hat das Gesetz jedoch zu einer Schwemme von Billig-Büchern beigetragen. Die Rede ist vom so genannten Modernen Antiquariat, dem Geschäft mit Restbeständen von Titeln, die zum vollen Preis nicht mehr verkäuflich sind.“

weiterlesen unter: http://www.welt.de/data/2004/08/05/314770.html

Kommentare (0)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.