Heute in „Welt“: Kurz vorm Desaster? Eine Studie bescheinigt dem deutschen Buchhandel düstere Aussichten

„Für Buchhändler und Verleger waren die letzten vier Jahre ein Albtraum. Zwar haben sie immer schon viel gestöhnt und geklagt, weil ihre Zuwächse nur gering ausfielen. Seit 2000 geht es nun aber effektiv bergab: Von vier bis fünf Prozent des Umsatzes mussten sie sich verabschieden. Ob dies schon einer wirtschaftlichen Eiszeit gleichkommt, mag man mit Blick auf die Einbußen anderer Branchen bezweifeln. Doch die gefühlte ökonomische Temperatur ist damit im Buchgewerbe, in dem traditionell viele Idealisten an der Grenze zu Pleite balancieren, bis weit unter den Gefrierpunkt gefallen“, schreibt Uwe Wittstock heute in der „Welt“.
Jetzt prognostizieren die Medienberater Detecon & Diebold auch noch einen weiteren Absturz um cirka neun Prozent bis 2008. Buchhandel und -verlage werden danach in fünf Jahren 800 bis 900 Millionen Euro weniger einnehmen als noch 2002, das bereits als Katastrophenjahr galt, heiß es.
http://www.welt.de/data/2004/01/23/227008.html

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