Morgen im „manager magazin“: Weltbild steht drastischer Personalabbau bevor

Bei der Augsburger Weltbild-Gruppe stehen offenbar weit mehr Arbeitsplätze auf dem Spiel als bislang angenommen. Nach einem Bericht des manager magazins von morgen plant der Düsseldorfer Investor Droege, das Unternehmen drastisch zu verkleinern.

Von der zurzeit noch rund 2500 Mitarbeiter zählenden Belegschaft werde voraussichtlich nur ein Bruchteil den Job behalten, so das Magazin. Dem Bericht zufolge könnte am Ende der jetzt von Droege eingeleiteten Sanierung lediglich das Onlinegeschäft der Buchhandelskette übrig bleiben. Das Kataloggeschäft und der Verkauf über Filialen sind dagegen gefährdet.

Grund für die harten Einschnitte sind laut manager magazin starke Abweichungen des Umsatzes gegenüber den Zahlen, die Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz beim Verkauf prognostiziert hatte. Im laufenden Geschäftsjahr würden die Erlöse um mindestens ein Fünftel niedriger ausfallen als in der vergangenen Periode, heißt es in dem Bericht. Vor zwei Wochen hatte die von der Beteiligungsfirma eingesetzte Geschäftsführung laut Gewerkschaftsangaben bereits die Entlassung von rund 200 Beschäftigten angekündigt.

Droege habe erst nach Vollzug der Übernahme festgestellt, dass das von Geiwitz und der Unternehmensberatung Roland Berger erarbeitete Fortführungskonzept nicht funktioniere, heißt es in dem Bericht weiter.

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