Zum Holocaust-Gedenktag führt Der Tagesspiegel ein Gespräch mit Louis Begley

In der heutigen Ausgabe des „Tagesspiegels“ spricht der amerikanische Autor Louis Begley[, der 1933 in Polen geboren wurde, über das Handwerk des Schreibens und über die Furien der Vergangenheit. „Ich habe jenen nicht vergeben, die verantwortlich für die Verbrechen waren oder mitschuldig wurden, durch aktives Handeln oder passives Dulden und die sich herausredeten mit dem Satz: „Ich bin nur ein kleiner Mann.“ Ich werde ihnen niemals vergeben. Aber da ich nicht an eine Vererbung von Schuld oder an eine Kollektivschuld glaube – solche Gedanken beruhen auf Nazi-Vorstellungen – halte ich niemanden aus Ihrer Generation auch nur im geringsten für verantwortlich.“ Mit seinem siebten, im [Suhrkamp Verlag erschienen Roman „Schiffbruch“ war Begley kürzlich auf Lesereise in Deutschland.

Hier der Link zu dem Artikel: http://www.tagesspiegel.de/kultur/index.asp?gotos=http://archiv.tagesspiegel.de/toolbox-suche.php?ran=on&url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/27.01.2004/947777.asp#art

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