Literaturpreise Sandra Hoffmann erhält den Hans-Fallada-Preis der Stadt Neumünster

Der Hans-Fallada-Preis der Stadt Neumünster 2018 geht an die Schriftstellerin Sandra Hoffmann für ihren Prosaband Paula (Hanser Berlin, 2017).

Sandra Hoffmann, 1967 geboren, lebt als freie Schriftstellerin in München. 2002 debütierte sie mit der Erzählung Schwimmen gegen Blond. Es folgten die Romane Den Himmel zu Füßen (2004) und Liebesgut (2008). Sie arbeitet in freier Tätigkeit für das Münchner Literaturhaus, unterrichtet kreatives Schreiben am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und schreibt für das Radio. Für ihren letzten Roman Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist (2012) erhielt sie den Thaddäus-Troll-Preis.

Der Hans-Fallada-Preis der Stadt Neumünster wird alle zwei Jahre vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert. Mitglieder der Jury unter dem Vorsitz des Ersten Stadtrats Carsten Hillgruber sind Wend Kässens, Sandra Kerschbaumer, Burkhard Möbius, Wolfgang Sandfuchs, Frauke Tensfeldt und Franziska Wolffheim.

Zu den Preisträgern vergangener Jahre gehören u.a. Jonas Lüscher, Jenny Erpenbeck, Wolfgang Herrndorf, Ralf Rothmann, Wilhelm Genazino und Birgit Vanderbeke.

Die öffentliche Preisverleihung findet am 20. März 2018 in Neumünster statt.

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