Danach fragen Kunden Umgeblättert heute: „Der einzige bewohnbare Ort ist die Literatur“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

 

heute nichts

Das politische Buch

  • „Von der Macht­losig­keit zur Macht – Derek Penslar zeichnet ein treffliches Bild von Theodor Herzl. Er sieht den Visionär des ,Judenstaats‘ weniger als großen Denker, sondern als ,amateurhaften Staatsmann'“Ludger Heid schreibt: „Das letzte Wort über Herzl ist noch nicht geschrieben, was vor allem an dessen in seine Gefühlswelt Einblick gebenden Briefen – 6000 sind erhalten! – und Tagebüchern liegt, die seit 1983 bis 1996 siebenbändig vorliegen und eine unerschöpfliche Quelle kühner, mitunter auch verrückter Gedanken sind. Derek Penslar ist der aktuelle Herzl-Biograf. Er wird nicht der letzte sein.“

    Derek Penslar: Theodor Herzl. Staatsmann ohne Staat. Eine BiographieWallstein

  • „Jenseits der militärischen Stärke – Ami Ajalon, einst Geheimdienstchef, glaubt, dass ein Zusammenleben mit den Palästinensern neue Grundlagen braucht“

    Ami Ajalon: Im eigenen Feuer. Wie Israel sich selbst zum Feind wurde und die jüdische Demokratie trotzdem gelingen kann. Erinnerungen eines Geheimdienstchefs, J.H.W. Dietz

Frankfurter Rundschau
  • „Der einzige bewohnbare Ort ist die Literatur – Das Warten hat ein Ende: Sven Hanuschek legt mehr als 40 Jahre nach dem Tod des Schriftstellers seine umfassende, überaus lesenswerte Arno-Schmidt-Biografie vor“

    Hans-Jürgen Linke lobt den Biografen: „Sein Vorgehen ist überlegt und systematisch. Jeder biografisch-epochale Abschnitt hat eine eigene Literaturliste, und Hanuschek hat, so scheint es, alles gelesen und über alles nachgedacht. Er ist umsichtig, geduldig und souverän im Umgang mit der Materialfülle. Er ist ein empathischer Erzähler mit wissenschaftlicher Grundhaltung, und er kann Widersprüche ertragen. Es ist, als hätte er Schmidts implizites Konzept einer Meta-Literatur auf die eigene Arbeit angewandt.“

    Sven HanuschekArno Schmidt. Biografie, Hanser

  • Und: „Wörter haben lange Beine – Gegen ideologische Vereinnahmung setzte Franz Mon das Prinzip der Autonomie. Ein Nachruf auf den Dichter“ von Björn Hayer
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