Umgeblättert Umgeblättert heute: Bücher zum 120. Geburtstag von Anna Seghers

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

  • „Er war immer traurig, wenn er glücklich war“: Die neue Werkausgabe zeigt: „Nicht Heine, sondern Hölderlin war der lyrische Ahnherr von Georg Trakl.“
    Georg Trakl, Dichtungen und Briefe (Otto Müller Verlag)
  • „Geschlossene Gesellschaft“: Hubert Mingarelli erzählt „ohne Pathos von extremen Situationen oder gar mitten aus der Hölle“. „Es wäre verdienstvoll, wenn der Verlag ars vivendi weitere Titel dieses zu Lebzeiten viel zu wenig wahrgenommenen Autors, gern wieder in der vortrefflichen Übersetzung Elmar Tannerts, dem deutschen Publikum endlich zugänglich machen könnte.“
    Hubert Mingarelli, Ein Wintermahl (ars vivendi)
  • „Puppe ohne Fäden“: Fabjan Hafners frühe und späte Lyrik. „Es sind nicht unbedingt originelle Bilder, die der junge Mann findet, aber in ihrer Verdichtung wird der Wille des Autors zur Form deutlich und die Entschlossenheit, das Gesagte bei aller Musikalität der Texte aufs unbedingt Notwendige zu reduzieren.“
    Fabjan Hafner, Erste und letzte Gedichte (Suhrkamp)

  • „Raus aus der Mitte“: Christoph Müllers Buch ist „eine Übung in politischem Denken“. „Solange noch Bücher wie Freiheitsgrade erscheinen, dürften die Abgesänge auf den Liberalismus verfrüht sein.“
    Christoph Möllers, Freiheitsgrade. Elemente einer liberalen politischen Mechanik (Suhrkamp)

  • „‚Habt ihr keine Träume, wilde und zarte?'“: Zum 120. Geburtstag von Anna Seghers.
    Carola Hilmes / Ilse Nagelschmidt, Anna Seghers Handbuch. Leben – Werk – Wirklichkeit (J. B. Metzler Verlag)
    Monika Melchert, Im Schutz von Adler und Schlange. Anna Seghers im mexikanischen Exil (Quintus Verlag)
    Volker Weidermann, Brennendes Licht. Anna Seghers in Mexiko (Aufbau Verlag)
    Wilhelm von Sternburg, Anna Seghers. Ein Porträt (Aufbau Taschenbuch)
  • „Lügengebäude, solide gezimmert“:Der Dramatiker Christoph Nußbaumeder erweist sich „als lustvoller Erzähler“. „Nußbaumeder konstruiert mit Übersicht und Sicherheit ein weit verzweigtes Handlungsgerüst, gehalten von familiären Konflikten, die über vier Generationen ausgreifen und symbolisch die gesellschaftlichen Macht- und Besitzverhältnisse mitverhandeln.“
    Christoph Nußbaumeder, Die Unverhofften (Suhrkamp)
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