Danach fragen Kunden Umgeblättert heute: „Er erfand in Worten und Bildern die alltägliche Welt neu“ – Zum Tod von Ror Wolf

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

Literatur und Sachbuch

  • „Jeder besticht und alle treiben doppeltes Spiel.“ Maike Albath besichtigt Sizilien und seine Literatur./ Maike Albath: Trauer und Licht (Berenberg)
  • „Und am Ende zeigt sich, dass dieser Roman sämtlichen derben Zoten zum Trotz sehr ersnthaft auch von geplatzten Träumen und Lebensentwürfen spricht und dass unter der rohen Oberfläche etwas Zartes liegt.“ / Svetlana Lavochkina: Puschkins Erben (Voland & Quist)
  • „Zwischen Momenten und Monumenten.“ Alexandre Grandazzi beschreibt den Weg Roms zur Weltmetropole der Antike./ Alexandre Grandazzi: Urbs. Roms Weg zur Weltmetropole (WBG)

  • „Er ließ Figuren im Handumdrehen verschwinden und erfand in Worten und Bildern die alltägliche Welt neu. Seine vegetative Prosa ließ ihn zu einem nahezu populären Avantgardisten werden.“ Ror Wolf ist am Montag in Mainz gestorben, er wurde 87 Jahre alt.
  • „Wonneberger erzählt vom Zerbrochenen, seine Romane handeln von Beiseitestehern.“ /Jens Wonneberger: Mission Pflaumenbaum (Müry Salzmann)
  • „Seit Jahrzehnten setzt sich Yehoshua in Israel für die Zweistaatenlösung ein.“ /Abraham B. Yehoshua: Der Tunnel (Nagel&Kimche)

 

 

  • „Vielfalt sehen sie als Pflaster auf dem Weg in die Verderbnis.“ Autor Wolfgang Brosche im Gespräch über den reaktionären Widerstand gegen die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetzt. Das Buch dazu: Panoptikum des Grauens (Edition Critic)
  • „Möglichkeiten der Liebe.“ /Hanns Zischlers Romandebüt Der zerissene Brief (Galiani)

 

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