Danach fragen Ihre Kunden Umgeblättert heute: Erschöpfter Lurch im Homeoffice

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

  • „Fremde Kinder“: Die Erinnerungen des schwedischen Schriftstellers Lars Gustafsson: „Im eigenen Land erschienen diese Aufzeichnungen nur als eine Art Weihnachtsgabe, die an die Freunde und Partner des Verlags verteilt wurde, der Lars Gustafssons Werke in Schweden veröffentlicht. Dass diese Notizen auf Deutsch als eigenständige Arbeit veröffentlicht werden, ist, so schmal das Buch daherkommt, den Erinnerungen dennoch angemessen.“
    Lars Gustafsson/Agneta Blomqvist, Doppelleben (Hanser)

Kinder- und Jugendliteratur

  • „Maus braucht einen Schwimmlehrer“: Weil Mika sich langweilt, denn der Vater sitzt am Computer, schafft er sich zu Hause einen Zoo an: „Man sieht, wie kreativ Kinder handeln, die nicht unter der Aufsicht Erwachsener stehen.“
    Constanze Spengler/Katja Gehrmann, Seepferdchen sind ausverkauft (Moritz Verlag)
  • „Tatwaffe: eine Farbdose“: Mit einer Prise Chaos lösen zwei Schwestern einen schwierigen Mordfall.
    Sharna Jackson, High Rise Mystery. Ein tödlicher Sommer (Knesebeck)
  • „Riesen-Glück“: Dieses Bilderbuch „spielt mit Perspektiven und Sprache, witzig gereimt von Alex Rühle, in sichtbare Schönheit verwandelt von Barbara Yelin.“
    Alex Rühle/Barbara Yelin, Gigaguhl und das Riesen-Glück (dtv junior)
  • In Kürze: „Happy End und Abenteuer“
    Dominique Valente, Der Zauber von Immerda (Fischer Sauerländer)
    Alex Falkner, Silberflut – Das Geheimnis von Ray’s Rock (Arena)
    Wouter Klootwijk/Enzo Pérès-Labourdette, Wenn ich zurückkomme, ist Sommer (Woow books)
    Anna Woltz, Sonntag, Montag, Sternentag (Carlsen)

  • „‚In Deutschland herrscht eine große Unwissenheit'“: Artur Becker im Gespräch über Schuld, Verantwortung zu Aussöhnung und die Gegenwart.
    Artur Becker, Drang nach Osten (weissbooks.w)
  • „Bald wieder froh, aber nicht zu bald“: Ein „Bilderbuch für alle, die jetzt mal schlapp und traurig sind“: „Ja, warum sollte ein erschöpfter Lurch, der gegenwärtig im Homeoffice tätig sein muss, nicht ein Videospiel spielen?“
    Timon Meyer / Julian Meyer, Heute nicht. Doch vielleicht morgen? (Diogenes)

Neue Sachbücher

  • „Onkel Baldrians letzter Auftritt“: Volker Ullrich erzählt vom Ende des Zweiten Weltkriegs in Deutschland. „Natürlich kann man auf zweihundertfünfzig Seiten nicht die ganze Geschichte der letzten Kreigstage in Deutschland ausbreiten. Aber vielleicht muss man das, was nicht bei Volker Ullrich steht, auch nicht unbedingt wissen.“
    Volker Ullrich, Acht Tage im Mai. Die letzte Woche des Dritten Reiches (C.H. Beck)
  • „Ein Gespür für Reaktionäre“: Roger de Weck versucht sich an Maximen zu einer Erneuerun der liberalen Demokratie, begeister aber nicht: „Man könnte auch sagen: Formuliere politische Binsenweisheiten auf der Höhe des Zeitgeistes, und schon entsteht ein weiteres Buch, das diese Welt nicht braucht.“
    Roger de Weck, Die Kraft der Demokratie. Eine Antwort auf die autoritären Reaktionäre (Suhrkamp)
  • „Salto mortale mit Karl Marx“: Eine längst fällige Studie zu Walter Benjamin und Frankreich. Gérard Raulet legt eine „solide Basis und damit auch die Voraussetzung für Vertiefung in viele Richtungen“.
    Gérard Raulet, Das befristete Dasein der Gebildeten. Benjamin und die französische Intelligenz (Konstanz University Press)
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