Umgeblättert Umgeblättert heute: „Es gehört immer zur Rothmann-Lektüre, sich später an Einzelheiten zu erinnern, als hätte man sie selbst erlebt“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

 

Neue Kinder- und Jugendbücher

„Haikus aus Kindermund mit Kois“: Spät-Lese im Fünfzigerjahrelook: Sonja Danowskis neues Werk bringt auf angenehmste Weise mit jedem Umblättern dem Einschlafen näher.

  • Sonja Danowski: Nachts im Traum (Bohem Verlag)

„Wir wollen gut sein“: Frida Nilsson setzt die Reihe ihrer großen philosophischen Romane in Phantasiewelten fort. Diesmal geraten zwei Jungen ins Land der Lindwürmer – und müssen sich mit Gut und Böse, Mensch und Tier auseinandersetzen.

  • Frida Nilsson: Sem und Mo im Land der Lindwürmer. Aus dem Schwedischen von Friederike Buchinger. Mit Bildern von Thorben Kuhlmann (Gerstenberg)

„Los, ihr putzigen Krieger!“ In seinem Fantasy-Roman „Luyánta“ schickt Albrecht Selge ein von seiner Familie genervtes Mädchen in die Anderswelt von Tirol

  • Albrecht Selge: Luyánta. Roman (Rowohlt)

„Warum lügt mein Freund mich an?“: In ihrem Roman „Feuerwanzen lügen nicht“ fragt Stefanie Höfler nach dem Wert von Freundschaft und der Notwendigkeit von Geheimnissen.

  • Stefanie Höfler: Feuerwanzen lügen nicht. Roman. Mit Bildern von Carla Haslbauer (Beltz & Gelberg)

  • Antisemitismus-Debatte: „Wie links ist Eva Menasse? Wenn die Schriftstellerin über die Deutschen und ihren Umgang mit Juden spricht, vergisst sie immer öfter die einfachsten Grundsätze der Aufklärung.“
  • „Ich kenne den Tod. Es ist nichts, wovor man sich fürchten muss“: Isabel Allende, die berühmteste Schriftstellerin Lateinamerikas, wird 80 Jahre alt – und hat viel erlebt: schwere Schicksalsschläge, eine späte Liebe und eine Ehrung durch Barack Obama. Was sie sich jetzt noch wünscht, ist das Ende des Patriarchats.

 

„Was vom Krieg übrigbleibt“: Ralf Rothmanns Roman weiß so viel über die Vergangenheit wie über die Gegenwart und Zukunft.  „So plausibel, fesselnd und bedrückend die Gesamtkonstellation, so brillant die Szenen, ein lupenreiner Realismus – es gehört immer zur Rothmann-Lektüre, sich später an Einzelheiten zu erinnern, als hätte man sie selbst erlebt“

  • Ralf Rothmann: Die Nacht unterm Schnee (Suhrkamp)
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