Umgeblättert Umgeblättert heute: „Es ist Zeit, ihr Werk mit den eigenen, noch lesefähigen Augen zu entdecken. Augen auf!“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

  • „John rettet sie alle“: Tom Barbashs Roman über John Lennon und das Dakota Building am Central Park. „(…) Literatur muss nicht wahr, sie muss wahrhaftig sein, die Erzählung muss in sich stimmen, die Sprache muss das Erzählte richtig benennen, und all das schafft Barbash leicht und sicher.“
    Tom Barbash, Mein Vater, John Lennon und das beste Jahr unseres Lebens (Kiepenheuer & Witsch)
  • „Im Editionsbunker“: „In den Vorträgen von Martin Heidegger lässt sich nachvollziehen, wie er sich von einem der auslegungsstärksten und manipulativsten Denker weiterentwickelte – aber Wichtiges fehlt.“
    Martin Heidegger, Vorträge. Teil 1 und Teil 2 (Klostermann-Verlag)
    Martin Heidegger, Logik als Frage nach dem Wesen der Sprache (Klostermann-Verlag)
    Martin Heidegger, Winke I und II (Klostermann-Verlag)

Neue Taschenbücher

  • „Die schönen Morgen von Perth“: David Whish-Wilson, Das große Aufräumen (Suhrkamp)
  • „Tiefenbohrung in Familiengeschichte“: Maria Stepanova, Nach dem Gedächtnis (Suhrkamp)
  • „Eine Mischsprache als heimlicher Star“: Jonas Hassen Khemiri, Montacore (Rowohlt)
  • „Coolness und andere Anständigkeiten“: Alexander von Schönburg, Die Kunst des lässigen Anstands (Piper)
  • „Wie Bienen als Retter dienen“: Norbert Scheuer, Winterbienen (dtv)
  • „Arbeit wie in der Hölle“: Anonym, Das Sägewerk (Wagenbach)

  • „Die Großhändler der leichten Muse“: Peter Kamber beschreibt das Leben und den Tod der erfolgreichen Berliner Theaterunternehmer Fritz und Alfred Rotter.
    Peter Kamber, Fritz und Alfred Rotter. Ein Leben zwischen Theaterglanz und Tod im Exil (Henschel)
  • „Wer noch hören kann, der sehe“: Friederike Mayröcker richtet den Blick zunehmend nach Innen. „Für den bislang nicht mit Mayröckers Werk vertrauten Leser ist es jedenfalls Zeit, ihr Werk mit den eigenen noch lesefähigen Augen zu entdecken. Augen auf!“
    Friederike Mayröcker, da ich morgens und moosgrün. Ans Fenster trete (Suhrkamp)
  • „Gefeierte Ausnahme“: Pavel Richter gratuliert Wikipedia zum Zwanzigsten.
    Pavel Richter, die Wikipedia-Story. Biografie eines Weltwunders (Campus)

  • „‚Ich begann, das Wort ‚integrieren‘ zu hassen'“: Die endlich ins Deutsche übersetzten Autobiografischen Schriften von Maryse Condé. „Ihr Buch könnte auch als ein literarischer Führer durch diese Phase afrikanischer Literatur- und Ideengeschichte gelesen werden.“
    Maryse Condé, Mein Lachen und Weinen. Wahre Geschichten aus meiner Kindheit (Litradukt)
    Maryse Condé, Das ungeschminkte Leben. Autobiographie (Luchterhand)
  • „Aber er dachte dabei an Gott“: Samantha Harvey erzählt meisterhaft vom Leben im Jahr 1491. „Samantha Harvey könnte es sich bei der Cromwell-trilogie ihrer Landsfrau Hilary Mantel abgeschaut haben, wie man Figuren aus einer fernen Zeit fast wie Zeitgenossen erscheinen lässt, auch wenn sie ein ganz anderes Leben, andere Überzeugungen, einen roheren Glauben haben.“
    Samantha Harvey, Westwind (Atrium)
  • „Frau und Hund“: Monika Marons kleine Erzählung Bonnie Propeller zeigt die Auorin „hochgestimmter, als man sie zuletzt erlebte“.
    Monika Maron, Bonnie Propeller (Hoffmann und Campe)
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