Danach fragen Ihre Kunden Umgeblättert heute: „In Literatur gegossene Experimente“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

  • „Die Eidechse macht den Unterschied“: Ein Band versammelt die Texte der beiden Filmemacher Danièle Huillet und Jean-Marie Straub. „Straub/Huillets Werk bietet einen hervorragenden Pfad durch die europäische Geschichte der letzten sechzig Jahre.“
    Danièle Huillet / Jean-Marie Straub, Schriften (Vorwerk 8)
  • „Achtung, aufgepasst auf die Banlieue!“: Emmanuelle Bayamack-Tams Roman „öffnet Türen zu sonst verschlossenen Welten“. „Ihre Bücher sind in Literatur gegossene Experimente, die der Frage nachgehen, wie sich Sexualität, Körper und letztlich Menschen entwickeln könnten, würde man ihnen nichts vorgeben, einschärfen oder zuweisen.“
    Emanuelle Bayamack-Tam, Arkadien (Secession)
  • „Von kleinen Szenen zu großen Themen“: Manfred Geier verknüpft Leben und Werk von Philosophen in sexual-biografischen Untersuchungen. „Manfred Geier verfügt über die Gabe, anhand von kleinen Szenen große Themen zu erschließen.“
    Manfred Geier, Die Liebe der Philosophen. Von Sokrates bis Foucault (Rowohlt)

  • „Ein Aufklärer als Wurfgeschoss“: Der Kulturwissenschaftler Helmut Lethen blickt auf sein bewegtes akademisches Leben zurück. „Helmut Lethens erzählerisches Vermögen ermöglicht es, die Ebene des generationsbezogenen Rechenschaftsberichts zu verlassen und leidenschaftliche Lektüreerfahrungen nochmals zu vergegenwärtigen.“
    Helmut Lethen, Denn für dieses Leben ist der Mensch nicht schlau genug (Rowohlt Berlin)

  • „Sprachschau und Vokalsalon“: Hommage an die Literatengruppe Oulipo, die es mit ihren Spielereien immer auch ernst meinte – und jetzt 60. Jubiläum feiert.
  • „König der Lügen“: Nell Zinks erhellender neuer Roman ist ein Buch der Lügen und Enttäuschungen. „Über vermeintlich diverse Prägungen, Klassenunterschiede, starre Überzeugungen und idealistische Weltrettungsfantasien hat Nell Zink ein erzählerisches Netz geworfen, das sie am Ende straff zuzieht.“
    Nell Zink, Das Hohe Lied (Rowohlt)

 

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