Danach fragen Kunden Umgeblättert heute: Mankells Debüt erstmals auf Deutsch

Umgeblättert heute: Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

  • „Ein Ohr für das Rattenlachen“: „Der Zoologe Norbert Sachser folgt dem Trend, Menschliches im Tierreich zu orten, bleibt dabei aber glücklicherweise nüchtern“: „Sachsers Ausführungen stützen sich auf Erkenntnisse der Verhaltensbiologie, deren Geschichte er in einem instruktiven Abriss rekapituliert.“
    Norbert Sachser, Der Mensch im Tier. Warum Tiere uns im Denken, Fühlen und Verhalten oft so ähnlich sind (Rowohlt)
  • „Kommen Sie uns bitte nicht mit der Moral des Stärkeren“: Eine kurze Geschichte des Hegemoniegedankens: „Anderson scheint so gut wie jedes Buch gelesen zu haben, das seit Mitte des neunzehnten Jahrhunderts den Hegemoniebegriff diskutiert.“
    Perry Anderson, Hegemonie. Konjunkturen eines Begriffs (Suhrkamp)
  • „Ein Leben auf zu großem Fuß“: Das literarische Debüt Opoe ist zwar „geheimnisvoll gesellig“ aber „mittelmäßig überzeugend“.
    Donat Blum, Opoe (Ullstein fünf)

 

  • „Radler am Rande des Abgrunds“: Juli Zeh arbeitet sich „weiter fleißig durch die Themen der Zeit“: „Ihre Sprache ist auf beneidenswert beiläufige Weise pointiert, und ihre Figuren und Szenerien stehen einem gerade wegen der Alltagsglaubwürdigkeit sofort und geradezu holografisch vor Augen.“
    Juli Zeh, Neujahr (Luchterhand)

  • „Generation Panikattacke“: Frederika Amalia Finkelstein stellt sich die Frage, wie das gehen soll: „zuversichtlich zu sein, weiter zu leben in Paris, wenn man ständig an den Terror denkt“.
    Frederika Amalia Finkelstein, Überleben (Suhrkamp Nova)
  • „Was ein gewöhnliches Leben wert ist“: Nach 45 Jahren erstmals auf Deutsch: Henning Mankells Debütroman zeigt Fragemente einer Arbeiterbiografie: „Der Sprengmeister ist ein fesselndes Buch und ein trauriges.“
    Henning Mankell, Der Sprengmeister (Zsolnay)
Kommentare (0)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.