Danach fragen Kunden Umgeblättert heute: Rapper Kollegah hat ein Buch gegen die „Verweichlichung“ geschrieben, das „radikale Anpassung“ predigt

Umgeblättert heute: Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

Theater des Grauens: Eckhart Nickels Roman überspitzt eine Satire des Bio-Wahns zum ästhetizistischen Horrortrip:

  • Eckart Nickel: Hysteria (Piper)

„Die Briefe sind, so viel darf man zu sagen wagen, eine Art verstörender Stützstrumpf der Poesie“:

  • Arthur Rimbaud: Korrespondenz (Matthes&Seitz)

Warum ist Sächsisch im Osten plötzlich so beliebt? Der Tag der Dialektologen zeigt, dass die Sprachlandschaft im Umbruch ist. Von Wolfang Krischke

„Reichel hat weniger eine Biografie als eine politische Geschichte einer Zeit geschrieben, in der sein ‚Held‘ in herausgehobener Funktion tätig war“:

  • Peter Reichel: Der tragische Kanzler (dtv)

„Wir sind alle Lauch“: Der rappende Sozialdarwinist Kollegah ist Deutscher mit selbsterschaffenem Migrationshintergrund. Jetzt hat er ein Buch gegen die Verweichlichung geschrieben, das radikale Anpassung predigt. Das Buch ist zugleich eine Art Pin-up-Kalender

  • Kollegah: Das ist Alpha! (Riva)

„Verloren im ewigen Frühling“: Die Geschichte zweier Familien und Chronik einer Insel:

  • Inger-Maria Mahlke: Archipel (Rowohlt)

Der „sensible“ Kriminalroman:

  • Tom Bouman: Im Morgengrauen (ars vivendi)

 

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