Danach fragen Kunden Umgeblättert heute: Ronja von Rönne will dem Hype entwachsen

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

 

„Überall ist Wunderland“: Vom Piratenhafen bis zum Golfstrom: Zum Tod des Wimmelbuch-Illustrators und Dioramen-Künstlers Ali Mitgutsch.

„Der karge Rest auf siebzehn Lastwagen“: Zu wild, um falsch zu sein: Luo Lingyuan erzählt das abenteuerliche Leben der Journalistin Emily Hahn im China der späten dreißiger und frühen vierziger Jahre. „Sie hat ein Leben geführt, das Luo Lingyuan mit Empathie und Bewunderung nachzeichnet und erfindet – eine glückliche Mischung aus Fiktion und Non-Fiction, geschmeidig und temperamentvoll in Worte gefasst.“
Luo Lingyuan, Sehnsucht nach Shanghai (Ebersbach & Simon)

„Graf Kazimir vom neuen Stern“: Frauen haben die Hosen an: Svenja Leibers neuer Roman erzählt von fünf Generationen am Baltischen Meer. „Sicher ist es ambitioniert, diese Großepochen in individuellen Schicksalen zu spiegeln. Doch auch literarische Konstruktionen haben eine limitierte Traglast, die eine narrative Berechnung erfordert. Svenja Leiber sondiert ihre Grenzen.“
Svenja Leiber, Kazimira (Suhrkamp Verlag)

„Hände falten wie ein zerschundenes Gebetbuch“: Liedhaftes Locken mit Melancholie: Anja Kampmann versammelt in der hund ist immer hungrig neue Gedichte. „Anja Kampmann kann sehr viel! Und vieles ist in diesem Gedichtband be­wundernswert gut. Die Autorin hat einen Sinn für Sound, auch wenn die durchweg klein geschriebenen, oft interpunktionslosen Verse keinen Endreim aufweisen. Kampmann arbeitet sicher mit Assonanzen, spielt metrische Figuren an, um sie gleich wieder zu zerstören. Liedhaft lockt sie mit der Melancholie und bricht ab.“
Anja Kampmann, der hund ist immer hungrig. Gedichte (Carl Hanser Verlag)

„‚Ich will kein Phänomen mehr sein'“: Vor ein paar Jahren war Ronja von Rönne das It-Girl des literarischen Lebens. Jetzt hat sie ihren zweiten Roman veröffentlicht. Treffen mit einer, die dem Hype entwachsen will. „Auch wenn hinter dem Roman und seinem Thema wieder das Phänomen Ronja von Rönne steht: Jetzt ist es eben ihre Depression, über die sie prominent in den Medien postet, spricht und schreibt, Fotos mit Kragen inklusive.“
Ronja von Rönne, Ende in Sicht. Roman (dtv)

„‚Das kann man nicht ein Arbeitsleben lang durchziehen'“: Die systemrelevanten Berufen haben viel Beifall erhalten, aber hat es etwas gebracht? Ein Gespräch mit Nicole Mayer-Ahuja.
Nicole Mayer-Ahuja, Oliver Nachtwey, Verkannte Leistungsträger:innen. Berichte aus der Klassengesellschaft (Suhrkamp)

 

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