Danach fragen Kunden Umgeblättert heute: SZ-Bücher des Monats

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

  • „Überleben durch Lesen“: Die Buchmesse in Leipzig trotzt Corona. „Die allgemeine Corona- und die spezielle Organisations-Verunsicherung haben also manche Veranstaltung von ‚Leipzig liest‘ publikumsstatistisch zum Flop gemacht, aber die Mühe hat sich dennoch gelohnt. ‚Lasst uns lesen!‘ lautete das Motto des Festivals – ein Überlebenssignal an die ganze Branche. Vor allem auch ein Überlebensmittel für die Autoren, denen unmittelbarer Austausch mit dem Publikum und ganz profan die Lesungshonorare gefehlt haben. Und Oliver Zille, der nimmermüde Direktor der Leipziger Buchmesse, war vier Tage lang unterwegs zu Lesungen, um den treuen Ausrichtern seinen Respekt zu zollen.“

Musik

  • „Die Konkurrenz von Beethoven“: Bavouzet erweckt sie neu./ The Beethoven Connection: Klaviersonaten von Muzio Clementi, Jan Ladislav Dussek u. a. Jean-Efflam Bavouzet; Chandos 20128 (Note 1)

„Rückzug in die Natur“: Naturessays von Harry Martinson, ein neuaufgelegter Roman aus dem von Nazideutschland besetzten Amsterdam sowie Biografien von Robert Habeck und Angela Merkel. Die Bücher des Monats:

  • Grete Weil: Tramhalte Beethovenstraat (Verlag Das kulturelle Gedächtnis)
  • Harry Martinson: Schwärmer und Schnaken. Naturessays (Guggolz Verlag)
  • Leïla Slimani: Das Land der Anderen (Luchterhand)
  • Mathias Enard: Das Jahresbankett der Totengräber (Hanser Berlin),
  • Robin Alexander: Machtverfall. Merkels Ende und das Drama der deutschen Politik: Ein Report (Siedler-Verlag)
  • Stefan Berkholz: Das ganze Ding ist ein Risiko. Robert Habeck. Eine Nahaufnahme (Karl Blessing Verlag)

  • „Die Hölle, das sind die Eltern“: Lisa Krusches Roman blickt auf die nächste Generation und meidet weder Satire noch Klischee./ Lisa Krusche: Unsere anarchistischen Herzen (S.Fischer)
  • „Gemach, gemach“: Aufregendes Theater, in aufgeregter Zeit./Hermann Sinsheimer: Was ich lebte, was ich sah. Briefe und Theaterkritiken (Quintus)

Kommentare (2)
  1. Sie nennen in Ihrer ‚Morgenschau‘ den Erstlingsroman von Lisa Krusche falsch: Nicht „Unsere anarchistische Herzen“, sondern richtig „Unsere anarchistischen Herzen“.
    Es hat mich bei meinen Schülern schon so genervt, wenn sie die grammatikalisch notwendigen Flexionsendungen einfach wegließen – und das dann damit zu begründen versuchten, dass sie „bairisch“ sprächen. Aber das Bairische ist kein Dialekt, sondern eine Sprache, die ebenfalls exakten grammatikalischen Regeln folgt.
    Solche ‚Fehler‘ schleifen sich schnell ein und sollten daher unbedingt vermieden werden.
    Dieter Klug, Wolfratshausen

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