Danach fragen Ihre Kunden Umgeblättert heute: Wiedervereinigung, Freiheit und Kuriositäten

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

  • „Kess und militant“: Heinz Bude, Bettina Munk und Karin Wieland erzählen von aufrührerischen Jungmenschen im Westberlin der Achtziger. „Aufprall schafft es, die Motive und Attitüden der Besetzerjahre zu rekonstruieren und dabei dem Horizont sowohl der Erzählzeit wie auch der erzählten, erlebten Zeit gerecht zu werden.“
    Heinz Bude, Bettina Munk, Karin Wieland, Aufprall (Hanser)

  • „Im Riesenkoffer steckt die Welt“: Ein „stattlicher Bildband“ rückt die Objekte der Kuriositätenkabinette ganz nah vor Augen. „Es ist immer wieder das abenteuernde Verwirrspiel zwischen Natur und Künstlichkeit, zumal in ihren hybriden Formen, zwischen forscherischem Streben und blanker Zurschaustellung, das in den einstigen Kunst- und Wunderkammern auf die Spitze getrieben ist.“
    Massimo Listri, Cabinet of Curiosities. Das Buch der Wunderkammern. Cabinets des Merveilles (Taschen)
  • „Spielräume für Freiheiten“: Christoph Möllers wägt Motive liberaler Programmatik und Politik. „In diesem Sinn ist Möllers Buch ein eminent politisches Buch, das nicht nur von liberalem Denken und Handeln, sondern von den Problemen der Politik insgesamt handelt.“
    Christoph Möllers, Freiheitsgrade. Elemente einer liberalen politischen Mechanik (Suhrkamp)
  • „Sollte die Revolution im Osten den Westen befreit haben?“: Der Bericht von Martin Gross über das Jahr der deutschen Wiedervereinigung erscheint nach dreißig Jahren in einer neuen Ausgabe. „Wiederentdeckt wurde Gross vom Leipziger Verleger Jan Wenzel, der bei seiner Arbeit an dem Buch Das Jahr 1990 freilegen auf den Band aufmerksam wurde, seinen Autor aber zunächst nicht ausfindig machen konnte.“
    Martin Gross, Das letzte Jahr. Aufzeichnungen aus einem ungültigen Land (Spector Books)

  • „Träume sind zäh“: Anne Webers Annette, ein Heldinnenepos ist ein „hochgestimmtes, aber nicht naives“ Buch. Dass sie damit unter den letzten sechs für den Buchpreis Nominierten ist, ist „eine nicht nur plausible, sondern würdige Entscheidung“.
    Anne Weber, Annette, ein Heldinnenepos (Matthes & Seitz)
  • „‚Philosophie als Form zu existieren'“: Der Publizist und Philosoph Wolfram Eilenberger im Gespräch über Hannah Arendt, Simone Weil, Ayn Rand und Simone de Beauvoir, denen sich sein Buch widmet.
    Wolfram Eilenberger, Feuer der Freiheit (Klett-Cotta)
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