Der Messe-Mayer Die Kolumne vor der Kolumne Frankfurt 2008

Meine lieben, lieben Freunde,

in vier Tagen geht es wieder los.

Ach was, vier! Für mich ist jetzt schon Buchmesse! Ich muss bis Dienstag noch sieben oder neun Bücher lesen und alle meine Belästigungstermine gut durchsortieren.

Das Konzept dieser Rubrik hat sich inzwischen bewähren können und ist schnell erklärt: Einmal im Jahr darf ich eine Woche lang so tun, als sei ich Journalist. In dieser Funktion darf ich auf der Frankfurter Buchmesse den Klugen, den Wichtigen, den Schönen und den Reichen nahe sein, ihnen Fragen stellen und etwas von ihrem Abglanz erheischen.

Abends gehe ich nach Hause und schreibe nachts meine Abenteuer auf, die Sie dann am nächsten Morgen im Internet nachlesen können. Das Internet ist ein elektronisches, dezentrales Verständigungsnetz, das es schon immer gab.

Das Internet hat allerdings auch Nachteile, weil z.B. Peter-Uwe Sperber seit zwei, drei Tagen schon wieder sein ganzes Arsenal an Gute-Laune-Mails abfeuert. Vor lauter Vorfreude. Andere Menschen bereiten sich auf diese verdammte Messe vor, und Peter-Uwe Sperber verschickt Kuhbildchen an die Buchbranche.

Sperber! Jetzt ist aber gut.

Aber auch andere Leute verschicken Päckchen: Der GABAL-Verlag, der hier mittlerweile jährlich unangenehm auffällt, hat mir ein Survival-Paket für die Messe geschickt! Ist das nicht lieb?

In diesem Paket sind enthalten:

1 Notizbuch
1 Kugelschreiber
1 Sortiment Haftnotizen
1 mobile Minileselampe

sowie

1 Tafel Milka Alpenmilch
1 Becher Instantnudelsuppe
1 koffeeinloses Kaffeekaltgetränk
1 Pck. Pocketcoffee
1 Pck. Schlaf- und Nerventee
1 Röhrchen Vitamin C
1 Pck. Neapolitanerwaffeln

sowie

1 Dose Red Fucking Bull.

Das trinke ich sofort.

Sie sehen also: Ich wär soweit.

Ach ja, und vielen Dank, GABAL!

Ich werde Euch trotzdem im Auge behalten.

Haben Sie bitte noch ein schönes Wochenende, bevor es losgeht.

Ihr
Matthias Mayer

DER MESSE-MAYER

ab Mittwoch früh hier für Sie auf Sendung.

herrmayer@hotmail.com

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