Günter Grass im Fußballfieber

Auch Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass unterstützt jetzt die Initiative „Wir sind Finke“. Jedenfalls wirbt Grass mit auf der gestern erschienenen ganzseitigen Anzeige in der Wochenzeitung Der Sonntag als einer von 2.600 Menschen, meldet die taz.

Dort wird der Vorstand des Fußball-Zweitligisten SC Freiburg aufgefordert wird, die beschlossene Trennung von Trainer Volker Finke abzusagen und die 16-jährige Zusammenarbeit über das Saisonende hinaus fortzusetzen.

Laut n-tv hat der Präsident des Fußball-Zweitligisten SC Freiburg mit Humor auf den Einsatz des Literatur-Nobelpreisträger reagiert. „Ach, Sie sind es. Ich dachte schon, Bundespräsident Horst Köhler ist dran und er möchte sich auch für den Verbleib von Volker Finke einsetzen“, sagte Achim Stocker beim Anruf eines Journalisten.

Der Verein hatte im Dezember bekannt gegeben, die Zusammenarbeit mit dem 59 Jahre alten Coach nach 16 Jahren zu beenden. „Die Situation ist ein bisschen kurios. Ich habe sogar etwas flapsig gesagt, damit kommt man ins Guinness-Buch der Rekorde. Als erfolgreichster entlassener Trainer nach so einer Serie hat man gute Chancen“, sagte Finke dem TV-Sender DSF angesichts von 13 Spielen ohne Niederlage.

Nach Angaben des Trainers ist sein unbefristeter Vertrag noch nicht endgültig aufgelöst.

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