Studierende gestalten De Gruyter Werbemittel

Eine gute Idee: In diesem Jahr gestaltet der Verlag de Gruyter die Vorschauen mit Arbeiten von Studierenden am Berliner Berufsausbildungszentrum Lette-Verein.

Heute Vormittag trafen sich Studierende, Dozenten und Verlagsmitarbeiter zur Preisverleihung im legendären Archiv des Berliner Verlags. Die de Gruyter Marketingabteilung hatte eine Klasse des Lette Vereins eingeladen, sich mit der Covergestaltung für ihre Werbemittel zu beschäftigen. Nun liegt das Ergebnis vor und es kann sich sehen lassen. Marketingleiterin Dorothea Kern, die mit ihrem Team über die Entwürfe abgestimmte hatte, hob die Vielfalt und das hohe Niveau der Arbeiten hervor.

Christin-Marie Arold konnte sich mit ihrem Entwurf durchsetzen, der bereits in der Vorschau und im Mathematik-Publikationskatalog umgesetzt ist. Die künftige Grafikdesignerin hat für das Projekt mit einer selbstgemachten Einlochkamera gearbeitet. Die Aufnahmen wurden eingescannt und am Computer weiter bearbeitet. Mit der Camera obscura wollte sie die Haptik der Bücher zitieren, erläuterte sie ihr Konzept. Dreizehn verschiedene Motive hat sie vorlegt, die nun für die Vorschauen und andere Werbemittel wie den Referenzkatalog eingesetzt werden.

Der zweite Preis ging an Kamila Olszewska, den dritten Platz teilen sich Marijana Martinovic und Moritz Becker. Die vier Studierenden können sich nicht nur über die Auszeichnung freuen, sie erhalten auch ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 2.000 Euro.

„Wir sind wohl der einzige Wissenschaftsverlag, der seine Werbemittel mit Kunst gestaltet“, sagte Geschäftsführer Sven Fund. Und auch der Lette-Verein profitiert von dem Projekt. „Für die Studierenden ist dies eine schöne Möglichkeit die echte Berufswelt kennen zu lernen“, betonte Dozentin Katrin Schek.

Nach diesem ersten Projekt steht für alle Beteiligten fest: Sie werden die Kooperation fortsetzen.

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