Vandenhoeck & Ruprecht unterstützt die Weimarer Herzogin Anna Amalia Bibliothek mit fast 10.000 Bänden

Annähernd 10.000 Bände überlässt der 1735 gegründete Göttinger Traditionsverlag Vandenhoeck & Ruprecht der Weimarer Herzogin Anna Amalia Bibliothek am

Seltene Rohbögen aus dem V&R Archiv

Jahrestag des Brandes, dem 2. September 2005.

Die Weimarer Forschungsbibliothek leidet bis heute an den Folgen des Brandes. Das Geschenk von Vandenhoeck & Ruprecht umfasst die maßgeblichen Neuerscheinungen aus dem Verlagsprogramm der letzten 50 Jahre. Darüber hinaus übergibt der Verlag der Anna Amalia Bibliothek mehr als 400 historische Werke, die aus der ältesten Abteilung des Verlagslagers stammen. Dort haben sie sich über die Jahrhunderte als Rohbogen, das heißt als ungebundene Druckbogen, erhalten.

Viele dieser Werke, von denen das älteste bereits im Jahr 1737 erschien, sind Ersatzexemplare für die beim Bibliotheksbrand zerstörten Bücher. Dazu gehören Ausgaben antiker Autoren wie etwa des Aeschylus aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ebenso wie Johann Heinrich von Selchows „Juristische Bibliothek“ (1764-1782).

Anlässlich der symbolischen Übergabe eines der historischen Werke stellt der Seniorverleger Dr. Arndt Ruprecht in einer Rede zum Jahrestag des Brandes die weit zurückreichenden Beziehungen zwischen den Forschungsstätten Weimar und Göttingen dar. Dabei richtet er seine besondere Aufmerksamkeit auf die Autoren des Verlags, die für die wissenschaftliche Entwicklung in Göttingen charakteristisch waren und unter den der Herzogin Anna Amalia Bibliothek gewidmeten Büchern vertreten sind.

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