DREI FRAGEN AN Stephan Schierke zur VVA-Strategie

Bei der diesjährigen Jahrestagung der VVA [mehr…] standen diesmal nicht

Stephan Schierke:
„Barauslieferung“ ist das Ziel

aktuelle Branchenthemen, sondern schlicht der Punkt „Hausaufgaben“ auf dem Programm – Anlass für DREI FRAGEN AN Stephan Schierke, der seinem Unternehmen ein großes Restrukturierungsprogramm verordnet hat [mehr…].

buchmarkt.de: Sie haben erstmals deutlicher davon gesprochen, dass die VVA „barsortimentsähnlicher“ werden willl. Warum reden sie nicht gleich von Verdrängung?]
Schierke: Von Verdrängung kann überhaupt keine Rede sein, und wirklich neu ist das Thema „barsortimentsähnlich“ auch nicht – meine Wortschöpfung „Barauslieferung“ ist inzwischen in der Branche schon in den Sprachgebrauch übergegangen. Wir wollen den Verlagsbezug der Verlagsauslieferung behalten, uns aber hinsichtlich der Leistungsfähigkeit in Richtung Barsortiment entwickeln. Stichpunkte sind hierbei u.a. ausnahmslose Bündelung, konstant hohe Liefergeschwindigkeit und mittelfristige Erweiterung der Wertschöpfungskette in Richtung regalfertige Lieferung.

Vor welchem Hintergrund waren diese Investitionen nötig?
Um unseren Ansatz auch in unserer größten Betriebsstätte, dem Verteilzentrum Gütersloh, umzusetzen, waren und sind erhebliche Investitionen notwendig. Es ist eine ganz andere Herausforderung, für jährlich 100 Mio. Bücher eine adäquate logistische Lösung zu schaffen, als für 10 Mio. Dafür ist jedoch der zusätzliche Nutzen umso größer.

Wo sind die nächsten Ziele?
Ende 2007 werden wir einen eingeschwungenen Zustand erreicht haben. Wir wollen dann weitere Verlage von unserem Ansatz begeistern und das bisher Gelernte in unseren anderen Betriebsstätten, insbesondere beim Verlegerdienst einsetzen.

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