Akos Doma ist neuer Stadtschreiber von Dresden

Der Schriftsteller Akos Doma wurde mit dem Stadtschreiberstipendium der Dresdner Stiftung Kunst & Kultur der Ostsächsischen Sparkasse ausgezeichnet. Die Antrittslesung des neuen Stadtschreibers von Dresden findet am 5. Juli um 19.30 Uhr in der Villa Augustin in Dresden statt.

Akos Doma liest an diesem Abend aus seinem vielgelobten Roman Die allgemeine Tauglichkeit, der im vergangenen Jahr im Rotbuch Verlag erschienen ist, und für den er Anfang März den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis erhielt.

Der Autor und Übersetzer wuchs in Ungarn, Italien und England auf und kam 1977 nach Deutschland. Nach seinem Studium der Germanistik und Amerikanistik/Anglistik promovierte er 1994 im oberbayrischen Eichstätt, wo er seither mit seiner Familie lebt. 2001 erschien sein Debütroman Der Müßiggänger. Neben der Tätigkeit als Schriftsteller arbeitet Akos Doma auch als literarischer Übersetzer namhafter ungarischer Autoren wie Péter Nádas oder Sándor Márai.

Die Dresdner Stiftung Kunst & Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden vergibt in diesem Jahr zum 17. Mal das Literaturstipendium für den Dresdner Stadtschreiber, das jährlich in Kooperation mit der Landeshauptstadt Dresden ausgelobt wird. Eine unabhängige Jury hat aus 46 Bewerbungen den 1963 in Budapest geborenen Akos Doma als Stadtschreiber ausgewählt.

Das Stadtschreiberstipendium der Dresdner Stiftung Kunst & Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden bietet deutschsprachigen Autoren, die mindestens eine eigenständige Publikation vorweisen können, die Möglichkeit, für sechs Monate in Dresden zu leben und zu arbeiten. Dabei wird dem Stadtschreiber neben einer monatlichen finanziellen Unterstützung auch eine Wohnung zur Verfügung gestellt.

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