Alfred Kerr-Preis an Ina Hartwig verliehen

Ina Hartwig und Torsten Casimir
(Börsenblatt-Chefredakteur)

Eben wurde im Berliner Zimmer der Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik 2011 an die Autorin und Literaturkritikerin Ina Hartwig (Foto l.) verliehen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Börsenblatt-Chefredakteur Torsten Casimir (Foto r.), die Laudatio hielt Clemens Meyer.

„Sie verweigert das schnelle, flüchtige Urteil. Sie pocht auf Genauigkeit der Recherche und Argumentation. Sie steht für einen qualitativ hochrangigen Kulturjournalismus, der sich noch Mühe macht, der Zeit braucht, der Raum beansprucht“, so die Jury in ihrer Begründung.

Ina Hartwig ist freischaffende Autorin und Kritikerin in Frankfurt am Main und schreibt regelmäßig für Die Zeit und die Süddeutsche Zeitung. Die promovierte Romanistin war lange die verantwortliche Literaturredakteurin der Frankfurter Rundschau und für einige Jahre Herausgeberin der Literaturzeitschrift Kursbuch.
Der Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik zeichnet seit 1977 literaturkritisches Wirken aus. Die Auszeichnung ist mit 5.000 Euro dotiert.

Der Jury gehören an: Maria Gazzetti (Geschäftsführerin Stiftung Lyrikkabinett), Peter Härtling (Autor), Michael Lemling (Geschäftsführer der Münchner Buchhandlung Lehmkuhl), Klaus Reichert (Präsident der Akademie für Sprache und Dichtung), Klaus Schöffling (Verleger) und Torsten Casimir (Chefredakteur Börsenblatt).

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