Alfred-Kerr-Preis für Gregor Dotzauer

Der Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik 2009 geht an den Literaturredakteur Gregor Dotzauer. „Seine Arbeiten bestechen durch komplex entwickelte Argumentation. Dieser Autor strengt seine Leser auf beglückende Weise an“, so die Begründung der Jury.

Der Preis wird während der Leipziger Buchmesse am 12. März 2009 vergeben.

Gregor Dotzauer ist seit 1999 Literaturredakteur des Berliner „Tagesspiegels“. Zuvor arbeitete er unter anderem für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, die „Süddeutsche Zeitung“ und die „Zeit“ in den Bereichen Literatur und Film.
Der Jury gehören an: Maria Gazzetti (Leiterin Literaturhaus Frankfurt), Peter Härtling (Autor), Michael Lemling (Geschäftsführer der Münchner Buchhandlung Lehmkuhl), Klaus Reichert (Präsident der Akademie für Sprache und Dichtung), Klaus Schöffling (Verleger) und Torsten Casimir (Chefredakteur Börsenblatt).

Mit dem Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik zeichnet das Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel seit 1977 literaturkritisches Wirken aus. Die Auszeichnung ist mit 5.000 Euro dotiert. Frühere Preisträger sind unter anderem Hubert Winkels, Meike Feßmann, Hubert Spiegel, Elmar Krekeler, Felicitas von Lovenberg, Maike Albath, Ulrich Weinzierl, Lothar Müller und Andreas Nentwich.

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