Buxtehuder Bulle geht an Anne C. Voorhoeve für „Liverpool Street“

Der Buxtehuder Bulle wird in diesem Jahr an den Jugendroman „Liverpool Street“ von Anne C. Voorhoeve verliehen. Das Werk erschien 2007 im Ravensburger Buchverlag.

Eine Jury von elf jugendlichen Lesern und elf Erwachsenen entschied am 23. Juni über die Preisvergabe der renommierten und mit 5.000 Euro dotierten Auszeichnung. Die offizielle Verleihung an Anne C. Voorhoeve findet voraussichtlich im Herbst diesen Jahres statt.

„Liverpool Street“ erzählt die Geschichte der elf Jahre alten Franziska, die 1939 mit einem Kindertransport ihre Heimatstadt Berlin verlässt. In London findet sie schließlich ein neues Zuhause bei einer jüdisch-orthodoxen Familie.

Der Jugendbuchpreis Buxtehuder Bulle wurde 1971 von dem Buxtehuder Buchhändler Winfried Ziemann initiiert. Der Preis wird jährlich für das beste in deutscher Sprache veröffentlichte erzählende Jugendbuch vergeben.

Ins Finale schafften es außerdem folgende Titel:

Abalos, Rafael: Grimpow: Das Geheimnis der Weisen (cbj)

Babendererde, Antje: Die verborgene Seite des Mondes (Arena)

Bollwahn, Barbara: Der Klassenfeind und ich (Thienemann)

Carranza, Maite: Der Klan der Wölfin (Bloomsbury)

Feth, Monika: Der Scherbensammler (cbj)

Green, John: Eine wie Alaska (Hanser)

Murail, Marie-Aude: Simpel (Fischer Schatzinsel)

Malley, Gemma: Der Pakt (Bloomsbury)

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