C.H.Beck-Übersetzerpreis 2005 für Ruth Keen

Ruth Keen

Die Autorin Ruth Keen erhält den C.H.Beck-Übersetzerpreis 2005 für die Übersetzung des Buches Heimliche Erinnerungen. In Deutschland 1904 bis 1933 von Julius Posener (Siedler Verlag 2004) ausgezeichnet. Damit wird zugleich das bisherige übersetzerische Werk der Preisträgerin gewürdigt.

Der zum vierten Mal vergebene Preis zeichnet beispielhafte Übersetzungen aus dem Bereich der wissenschaftlichen Literatur, des anspruchsvollen Sachbuchs oder der Essayistik aus. Er ist mit 10.000 Euro dotiert.

Die Begründung der Jury:

„Die Anfang der fünfziger Jahre im Exil geschriebenen Erinnerungen des Architekturhistorikers Julius Posener gehören zu den bedeutenden Zeugnissen deutsch-jüdischen Lebens im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Der Übersetzerin ist es eindrucksvoll gelungen, einem Autor, der nicht in seiner Muttersprache schrieb, eine authentische Stimme zu geben. Ruth Keens Übertragung aus dem Englischen zeichnet sich durch bewegliche Eleganz und hohes Stilempfinden aus.“

Die Mitglieder der Jury sind:

Prof. Dr. Hendrik Birus • Prof. Dr. Norbert Frei

Prof. Dr. Erika Greber • Dr. Paul Ingendaay

Dr. Ulrich Raulff • Dr. Andreas Sentker • Dr. Ute Stempel

Die Verleihung des Preises wird am 13. Juni 2005 im Historischen Kolleg in München stattfinden, die Laudatio hält Norbert Frei.

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