Daniel Kehlmann erhält den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung 2006

Daniel Kehlmann ist Träger des mit 15.000 Euro dotierten Literaturpreises der Konrad-Adenauer-Stiftung 2006. Wie die Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin mitteilt, werden mit dem Preis Kehlmanns epische Werke ausgezeichnet, „die sich ebenso spielerisch wie humorvoll in naturwissenschaftlichen und philosophischen Wissensgebieten bewegen“. Das gelte in besonderer Weise für den Roman „Die Vermessung der Welt“ (Rowohlt). Kehlmann nehme in dem kultur- und wissenschaftsgeschichtlichen „Gipfeltreffen“ zwischen dem Mathematiker Carl Friedrich Gauss und dem Naturforscher Alexander von Humboldt die Frage nach Freiheit und Verantwortung des Menschen in der modernen Wissensgesellschaft vorweg. Der Preis wird am 18. Juni 2006 in Weimar verliehen.

Die bisherigen Preisträger der Konrad-Adenauer-Stiftung sind: Sarah Kirsch, Walter Kempowski, Hilde Domin, Günter de Bruyn, Thomas Hürlimann, Hartmut Lange, Burkhard Spinnen, Louis Begley, Norbert Gstrein, Adam Zgajewski, Patrick Roth, Herta Müller und Wulf Kirsten.

Informationen unter: http://www.kas.de

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