Der Solothurner Literaturpreis 2008 geht an Jenny Erpenbeck

Der Berliner Schriftstellerin Jenny Erpenbeck erhält in diesem Jahr den mit 20.000 Franken dotierten Solothurner Literaturpreis. Ausgezeichnet wird die 1967 geborene Autorin und Regisseurin für ihr „feinsinniges erzählerisches Werk“.

Die Jury, der Hans Ulrich Probst, Christine Tresch und Beat Mazenauer angehörten, würdigt mit dem Preis „die poetische und sprachkritische Kunst, mit der Jenny Erpenbeck aus ungewöhnlichen Perspektiven individuelle Lebenswelten einfängt und in gesellschaftlich-politische Zusammenhänge stellt. Die ‚Geschichte vom alten Kind’ setzte 1999 einen furiosen Auftakt, den die Prosabände ‚Tand’ (2001) und ‚Wörterbuch’ (2004) glanzvoll bestätigten. Mit dem Roman ‚Heimsuchung’ hat Jenny Erpenbeck in diesem Jahr ein ebenso vielschichtiges wie poetisch geschmeidiges Werk vorgelegt, das ihre literarische Meisterschaft bekräftigt.“ Die Titel von Jenny Erpenbeck sind im Verlag Eichborn Berlin erschienen.

Informationen unter www.solothurner-literaturpreis.ch

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