Deutscher Buchpreis 2006: Die neue Jury ist gewählt

Die Jury für den Deutschen Buchpreis 2006 ist benannt: John von Düffel (Autor), Volker Hage (DER SPIEGEL), Elmar Krekeler (Die Welt), Terézia Mora (Autorin), Pia Reinacher (Kritikerin), Stephan Samtleben (Buchhandlung Samtleben im Literaturhaus Hamburg) und Denis Scheck (Druckfrisch, ARD) ermitteln den besten deutschsprachigen Roman 2006. Bestimmt wurden die sieben Jury-Mitglieder von der Akademie Deutscher Buchpreis, der Vertreter der Buch- und Medienbranche und des Goethe-Instituts angehören. Die Auszeichnung wird vom Börsenverein vergeben, sie ist mit insgesamt 37.500 Euro dotiert. Partner des Deutschen Buchpreises sind Florian und Gabriele Langenscheidt, der SPIEGEL-Verlag, die Frankfurter Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main.

Die Preisverleihung findet am 2. Oktober 2006 zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse im Kaisersaal des Frankfurter Römer statt.

“Der Deutsche Buchpreis wird – als Auszeichnung herausragender deutschsprachiger Literatur – bereits nach seinem ersten Jahr auch international als Qualitätssiegel wahrgenommen. Das ist Ansporn und Herausforderung zugleich. Deshalb freue ich mich über die literarisch hochkarätig besetzte, neu gewählte Jury. Sie ist Garant für eine erfolgreiche Wahl des ,besten deutschsprachigen Romans‘ 2006”, so Gottfried Honnefelder, Vorsteher des Börsenvereins.

Die Jury ermittelt den Preisträger in mehreren Auswahlstufen. Sie sichtet alle von den Verlagen eingereichten Einsendungen und stellt eine höchstens 20 Titel umfassende Longlist zusammen, die im August 2006 bekannt gegeben wird. Daraus wählen die Juroren sechs Titel für die Shortlist, die im September veröffentlicht wird. Am Abend der Preisverleihung erfahren die sechs Autoren, an wen von ihnen der Deutsche Buchpreis geht. Der Preisträger erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro.

Die Akademie Deutscher Buchpreis wählt die Jury in jedem Jahr neu, um die größtmögliche Unabhängigkeit der Auszeichnung zu gewährleisten. Ihr gehören an: Gottfried Honnefelder (Vorsteher des Börsenvereins und Vorsitzender der Akademie Deutscher Buchpreis), Juergen Boos (Direktor der Frankfurter Buchmesse), Men Haupt (Präsident im Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband), Florian Langenscheidt, Jutta Limbach (Präsidentin des Goethe-Instituts), Matthias Schmolz (Verlagsleitung SPIEGEL-Verlag), Ole Schultheis (Stellvertretender Vorsteher des Börsenvereins), Joachim Unseld (Vorsitzender der AG Publikumsverlage), Wilfried Weber (Hamburger Bücherstube Felix Jud) und Christina Weiss (Kulturstaatsministerin a.D.).

Bis zum 31. März können sich Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit jeweils zwei deutschsprachigen Romanen aus dem aktuellen oder geplanten Programm um die Auszeichnung bewerben. Voraussetzung für die Bewerbung ist die Mitgliedschaft im Börsenverein des Deutschen Buchhandels, im Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband oder im Hauptverband des Österreichischen Buchhandels. Die Bücher müssen zwischen Oktober 2005 und dem 12. September 2006 (Bekanntgabe der Shortlist) erscheinen. Die Titel, Fahnen oder Leseexemplare können bis zum 1. Juli 2006 nachgereicht werden. Der Börsenverein verschickt detaillierte Informationen und die Anmeldeunterlagen in diesen Tagen.

Alle Informationen können abgerufen werden unter www.deutscher-buchpreis.de.

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