Die Nominierungsliste für den Deutschen Jugendliteraturpreis steht fest

PD Dr. Gina Weinkauff, Vorsitzende der Kritikerjury, sowie Vertreter der Jugendjury haben eben im Rahmen der Leipziger Buchmesse die insgesamt 30 Nominierungen für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2013 bekannt gegeben.

Nominiert sind:

In der Sparte Bilderbuch

Isol: Ein Entlein kann so nützlich sein
Aus dem Spanischen von Karl Rühmann
(Jungbrunnen)

Stina Wirsén: Nalle liebt Oma
Aus dem Schwedischen von Maike Dörries
(Gerstenberg)

John Fardell: Der Tag, an dem Louis gefressen wurde
Aus dem Englischen von Bettina Münch
(Moritz Verlag)

Jon Klassen : Wo ist mein Hut
Aus dem Englischen von Thomas Bodmer
(NordSüd Verlag)

Einar Turkowski: Der Rauhe Berg
(Atlantis)

Robert Louis Stevenson (Text)/ Henning Wagenbreth (Illustration): Der Pirat und der Apotheker
Aus dem Englischen von Henning Wagenbreth
(Peter Hammer Verlag)

In der Sparte Kinderbuch

Toon Tellegen (Text)/ Ingrid Godon (Illustration): Ich wünschte
Aus dem Niederländischen von Birgit Erdmann
(mixtvision)

Jenny Robson: Tommy Mütze
Aus dem Englischen von Barbara Brennwald
(Baobab Books)

Māris Putniņš: Die wilden Piroggenpiraten
Aus dem Lettischen von Matthias Knoll
(Fischer Schatzinsel)

Robert Paul Weston (Text)/ Víctor Rivas (Illustration): Zorgamazoo
Aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn
(Jacoby & Stuart)

Joke van Leeuwen: Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor
Aus dem Niederländischen von Hanni Ehlers
(Gerstenberg Verlag)

Frank Cottrell Boyce (Text)/ Carl Hunter, Clare Heney (Fotos): Der unvergessene Mantel
Aus dem Englischen von Salah Naoura
(Carlsen)

Sparte Jugendbuch

Yves Grevet: MÉTO. Das Haus
Aus dem Französischen von Stephanie Singh
(dtv Reihe Hanser)

Susan Kreller: Elefanten sieht man nicht
(Carlsen)

Rolf Lappert: Pampa Blues
(Hanser)

Craig Silvey: Wer hat Angst vor Jasper Jones?
Aus dem Englischen von Bettina Münch
(rororo Rotfuchs)

Christian Frascella: Meine Schwester ist eine Mönchsrobbe
Aus dem Italienischen von Annette Kopetzki
(Frankfurter Verlagsanstalt)

Tamta Melaschwili: Abzählen
Aus dem Georgischen von Natia Mikeladse-Bachsoliani
(Unionsverlag)

Sparte Sachbuch

Mies van Hout: Heute bin ich
(Aracari)

Birte Müller: Planet Willi
(Klett Kinderbuch)

Anke M. Leitzgen (Text)/ Lisa Rienermann (Illustration, Fotos)/ Thekla Ehling (Fotos): Entdecke, was dir schmeckt
(Beltz & Gelberg)

Anke Bär: Wilhelms Reise
(Gerstenberg)

Ann-Marlene Henning (Text)/ Tina Bremer-Olszewski (Text)/ Heji Shin (Fotos): Make Love
(Rogner & Bernhard)

Reinhard Kleist: Der Boxer
(Carlsen)

Nominierungen der Jugendjury

John Green: Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Aus dem Englischen von Sophie Zeitz
(Hanser)

Stephan Knösel: Jackpot
(Beltz & Gelberg)

Joss Stirling: Finding Sky
Aus dem Englischen von Michaela Kolodziejcok
(dtv)

Marit Kaldhol: Allein unter Schildkröten
Aus dem Norwegischen von Maike Dörries
(mixtvision)

David Schraven (Text)/ Vincent Burmeister (Illustration): Kriegszeiten
(Carlsen)

Conrad Wesselhoeft: Adios, Nirvana
Aus dem Englischen von Karsten Singelmann
(Carlsen)

Gina Weinkauff] erklärte: „Die nominierten Bücher repräsentieren ein breites inhaltliches und formales Spektrum. Neben ästhetisch anspruchsvollen Bilderbüchern für jüngere Kinder finden sich solche mit einem offenen, auch jugendliche und erwachsene Betrachter einschließenden Adressatenentwurf. Im erzählenden Kinder- und Jugendbuch begegnen wir facettenreich ausfabulierten phantastischen Erzählungen, aber auch politischen Themen in sehr überzeugenden literarischen Verdichtungen, und gleich in mehreren Werken hat der klassische Adoleszenzroman sein eindrucksvolles Comeback. Besonders groß ist die Vielfalt der nominierten Sachbücher – in thematischer Hinsicht, mit Blick auf Formate und Zielgruppen. Als schätzenswerte Gemeinsamkeiten fallen die große Bedeutung der Bild-Ebene und das buchkünstlerische Niveau ins Auge.“

Die neun Mitglieder der Kritikerjury haben 538 eingereichte Titel geprüft und in den Kategorien Bilderbuch, Kinderbuch, Jugendbuch und Sachbuch je sechs nominiert. Die unabhängige Jugendjury wurde vor zehn Jahren ins Leben gerufen und vergibt im Rahmen des Deutschen Jugendliteraturpreises ihren eigenen Preis. Sie setzt sich aus sechs über Deutschland verteilten Leseclubs zusammen: den Bücherfressern der Kinder-Akademie und Hochschul-, Landes- und Stadtbibliothek Fulda, dem Jugendleseclub Beckum der Evangelischen Kirchengemeinde Beckum, dem LEPORELLO Leseclub der LEPORELLO Buchhandlung in Berlin, der Lese-AG der Bergschule St. Elisabeth in Heiligenstadt, den Münchner Bücherfressern der Buchhandlung Waldmann und dem Leseclub www.die-blaueseite.de der Bücherpiraten e.V. in Lübeck. Die jugendlichen Experten haben insgesamt sechs Titel nominiert.

Die Preisträger werden am Freitag, dem 11. Oktober 2013, von Bundesministerin Dr. Kristina Schröder auf der Frankfurter Buchmesse verkündet. Stifter des Preises ist das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Weitere Informationen zum Preis und zu den nominierten Titeln sowie die Möglichkeit zum Download des Motivs zum Deutschen Jugendliteraturpreis 2013 von Rán Flygenring (Kinderbuch-Preisträgerin 2012) gibt es unter www.jugendliteratur.org.. Ein Katalog mit den Nominierungen ist ab Mai 2013 beim Arbeitskreis für Jugendliteratur erhältlich.

Kommentare (0)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.