Ehrendoktorwürde für Schwabe-Verleger Urs Breitenstein

Urs Breitenstein

Im Rahmen des Dies academicus am 2. Dezember hat die Philosophisch-historische Fakultät der Universität Bern den Ehrendoktortitel an Urs Breitenstein (64), Verleger des Basler Wissenschaftsverlags Schwabe, verliehen. Mit dem Titel doctor philosophiae honoris causa wurden seine «verlegerische und humanitäre Tätigkeit» und seine Verdienste als «ausgezeichneter wissenschaftlicher Propagator der Geisteswissenschaften» gewürdigt.

Der promovierte Philologe und Sprachwissenschaftler wirkt seit 1974 im Schwabe Verlag: Zunächst als wissenschaftlicher Lektor im Verlagshaus Schwabe & Co. AG, dann seit 1988 als Teilhaber, Direktor und Verlagsleiter. Seit 1996 ist Breitenstein gemeinsam mit Hans Rudolf Bienz Inhaber der Schwabe AG, innerhalb derer er als Verleger, Verwaltungsratspräsident und Vizepräsident des Schweizerischen Ärzteverlags EMH agiert.

Breitenstein engagiert sich in zahlreichen Organisationen und Gremien für Buch, Lesekultur und menschenzentrierte Wirtschaft. Er ist Präsident des Schweizerischen Buchhändler- und Verleger-Verbands SBVV sowie unter anderem Präsident der Kommission zu den Allgemeinen Bibliotheken der GGG Basel, Kommissionsmitglied der Freiwilligen Akademischen Gesellschaft FAG Basel, Stiftungsrat der Vereinigung für freies Unternehmertum (vfu), Stiftungsrat der Stiftung sozialverantwortliche Wirtschaft SSW, Stiftungsrat der Basler Papiermühle, Präsident der Aeneas-Silvius-Stiftung an der Universität Basel, Vorstandsmitglied des Literaturfestivals Basel (mit BuchBasel), Exekutivmitglied von IBBY, International Board on Books für Young People, Präsident des Vereins «Bücher für Kinder in Ruanda».

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