Ernst-Toller-Preis für Christoph Ransmayr

Für den Atlas eines ängstlichen Mannes (S. Fischer) wird der österreichische Schriftsteller Christoph Ransmayr mit dem diesjährigen Ernst-Toller-Preis ausgezeichnet.

In der Jurybegründung heißt es: „Die poetische Kraft und die Dichte des Erzählens in einer faszinierenden Sprache, oft vor dem Hintergrund politisch unfassbarer Verhältnisse, das ist es, was den Christoph Ransmayr auszeichnet. Wie Ernst Toller ist Ransmayr ein ‚Grenzgänger und Dichter‘, um eine Beschreibung von Reinhold Messner zu zitieren. Im ‚Atlas eines ängstlichen Mannes‘, eine Reise um die Erde in 70 Prosa-Bildern, trifft sie besonders zu.“

Die Ernst-Toller-Gesellschaft in Neuburg an der Donau vergibt den Preis alle zwei Jahre in Zusammenarbeit mit der Stadt Neuburg und dem Lions-Club für „besondere Leistungen im Grenzbereich von Literatur und Politik“. Dotiert ist der Preis mit 5000 Euro.

Die Schriftstellerin, Dramaturgin und Fernsehmoderatorin Thea Dorn wird die Laudatio auf Christoph Ransmayr halten.

Bisherige Preisträger sind Albert Ostermaier, Biljana Srbljanovic, Felix Mitterer, Juli Zeh, Günter Grass und Gerhard Polt.

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