Erster Eugen-Biser-Forschungspreis für Prof. Ferdinand Hahn

Der evangelische Theologe Prof. Dr. Dr. h. c. Ferdinand Hahn (geb. 1926 in Kaiserslautern) wird am 16. Juli des Jahres mit dem Eugen-Biser-Forschungspreis 2003 ausgezeichnet.

Die Eugen Biser-Stiftung verleiht Ferdinand Hahn den Forschungspreis für sein aktuell erschienenes zweibändiges Werk „Theologie des Neuen Testaments“ (Mohr Siebeck Verlag, Tübingen 2003). „Ferdinand Hahn bietet mit diesem in seiner Konzeption neuartigen Lehrbuch eine historische und systematische Gesamtübersicht über das Neue Testament und verdeutlicht damit nicht nur die Vielfalt des urchristlichen Zeugnisses, sondern stellt zugleich in einer auch für Laien verständlichen Sprache anhand von Einzelthemen die Einheitlichkeit des Neuen Testaments dar“, so die Verlautbarung des Stiftungsrats.

Die Preisverleihung des in diesem Jahr erstmals vergebenen und mit 5.000 Euro dotierten Eugen-Biser-Forschungspreis findet am Mittwoch, 16. Juli 2003, um 11.00 Uhr, im Senatssaal der Ludwig-Maximilian-Universität München statt. Das Preisgeld wurde von den bayerischen Sparkassen gestiftet.

Die Hauptziele der Eugen Biser-Stiftung sind die Fortführung der Lehre des Religionswissenschaftlers und Philosophen Prof. DDr. Dr. h. c. Eugen Biser im wissenschaftlichen Bereich und ihre Verbreitung darüber hinaus mit der Hinführung zu den Grundwerten des Christentums in ihrer fundamentalen Bedeutung für ein menschenwürdiges Zusammenleben in Freiheit, Toleranz und Frieden. Gefördert werden sollen vorrangig die christliche Ökumene und der Dialog mit anderen Religionen und Weltanschauungen. Die Eugen Biser-Stiftung zeichnet in diesem Zusammenhang herausragende wissenschaftliche Veröffentlichungen
aus Theologie und Philosophie aus.

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