Evelyne Okonnek erhält Wolfgang-Hohlbein-Preis

Den Wolfgang-Hohlbein-Preis, den mit 10.000 Euro höchstdotierten Fantasy-Preis im deutschsprachigen Gebiet erhält die Tübinger Autorin Evelyne Okonnek:

Unter mehr als 800 eingereichten Manuskripten überzeugte ihr Roman »Die Tochter der Schlange« die Jury um und mit Wolfgang Hohlbein. Der Preis, den der Ueberreuter Verlag bereits zum vierten Mal verleiht, wird von Wolfgang Hohlbein persönlich auf der Leipziger Buchmesse 2006 übergeben. Zeitgleich erscheint der Roman »Die Tochter der Schlange« in der Reihe „Meister der Fantasy“.

Die Autorin wuchs im Schwarzwald auf, studierte Germanistik und Spanisch und arbeitete einer Werbeagentur. Ihr Debütroman entstand während einer einjährigen Arbeitspause, in der sie sich voll und ganz dem Schreiben widmete. „Das Preisgeld ermöglicht mir, mich auch weiterhin ganz auf das Schreiben zu konzentrieren“, sagt die Autorin.

»Die Tochter der Schlange« erscheint im Frühjahr 2006 in der Reihe „Meister der Fantasy“. Unter den Autoren dieser Reihe sind auch die ehemaligen Wolfgang-Hohlbein-Preisträger Christopher Zimmer (»Die Steine der Wandlung«), Dieter Winkler (»Die Stunde des roten Drachen«) und Nina Blazon (»Im Bann des Fluchträgers«)

Wolfgang und Heike Hohlbein, die bekanntesten Fantasy-Autoren des deutschsprachigen Raums, wurden 1982 ebenfalls durch einen von Ueberreuter ausgeschriebenen Wettbewerb entdeckt. Ihr fantastischer Roman »Märchenmond« überzeugte unter 1000 Einsendungen als bestes Manuskript. Mittlerweile stehen die Hohlbeins für zahlreiche Bestseller mit über 4,5 Millionen verkauften Büchern. Um weitere Talente zu fördern, schreibt Ueberreuter den Wolfgang-Hohlbein-Preis seit 1995 aus.

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