Freiheitspreis 2008 für Mario Vargas Llosa

Der aus Peru stammende Schriftsteller und Publizist Mario Vargas Llosa erhält den Freiheitspreis 2008 der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.

Verliehen wird er ihm am Samstag, den 8. November 2008 um 11.00 Uhr in der Frankfurter Paulskirche.

Die Laudatio hält Dr. Frank Schirrmacher. Petra Roth, Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main, wird ein Grußwort sprechen. Weitere Redner sind die Vorsitzende der Jury, Dr. Karen Horn, und Dr. Wolfgang Gerhardt MdB, Vorsitzender des Vorstands der Stiftung für die Freiheit. Vargas Llosas Dankesrede trägt den Titel: „Die Freiheit und die Armen“.

Mit Vargas Llosa zeichnet die Stiftung einen der namhaftesten Schriftsteller und politischen Intellektuellen der Gegenwart aus. In einer Vorabwürdigung sagte Gerhardt über den Preisträger: „Weder der Linksruck in vielen Ländern seines Heimatkontinents noch die gegenwärtige Krise der Finanzmärkte haben ihn von seinem Bekenntnis zu Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Marktwirtschaft abbringen können. Soviel weltanschauliche Standhaftigkeit ist selten, sie verdient unser aller Respekt.“

Der Freiheitspreis wird seit 2006 alle zwei Jahre verliehen. Ausgezeichnet werden Persönlichkeiten, die sich für freiheitliche Ziele und Werte in der Welt einsetzen. Erster Preisträger war der langjährige Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher.

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