Friedensnobelpreis für Barack Obama

Barack Obama bekommt den Friedensnobelpreis. Der US-Präsident wurde vom Komitee in Oslo gerade eben für seine „außergewöhnlichen Bemühungen für die Zusammenarbeit zwischen den Völkern“ ausgezeichnet.

Selten zuvor habe eine Persönlichkeit so sehr die Hoffnung auf eine bessere Zukunft bildvermittelt und die Aufmerksamkeit der Welt in Bann gezogen, erklärte das fünfköpfige Nobelpreiskomitee. „Seine Diplomatie beruht auf dem Konzept, dass diejenigen, die die Welt führen, dies auf der Grundlage von Werten und Haltungen tun müssen, welche von der Mehrheit der Weltbevölkerung geteilt werden.“ Das Komitee merkte an, dass Obamas Vision für eine Welt ohne Atomwaffen bei der Preisentscheidung eine besondere Rolle gespielt habe.

Der norwegische Komiteechef Thorbjörn Jagland sagte zur der Verleihung trotz der noch sehr kurzen Präsidentschaft Obamas: „Alles, was er in seiner Zeit als Präsident angepackt hat, und wie sich das internationale Klima durch ihn verändert hat, ist schon mehr als Grund, ihm dem Friedensnobelpreis zu verleihen.“

Kommt nächste Woche
mit „Bauchbinde“

Die Auszeichnung ist mit umgerechnet knapp einer Million Euro (zehn Millionen schwedische Kronen) dotiert. 205 Kandidaten waren in diesem Jahr offiziell nominiert, darunter mehr als 30 Organisationen.

Im letzten Jahr war der Friedensnobelpreis an den finnischen Ex-Präsidenten Martti Ahtisaari gegangen. Er wurde für seinen jahrzehntelangen Einsatz als Mittler und Makler bei internationalen Krisen, Konflikten und Kriegen ausgezeichnet. Letzter Preisträger aus Deutschland war 1971 Brandt.

Lieferbar bei Hanser und dtv (s. Abb.):
Barack Obama. Ein amerikanischer Traum. Die Geschichte meiner Familie.

Berlin University Press:
Ulrich Haltern: Obamas politischer Körper

Fackelträger:
Obama – Hoffnung für die Welt

Komet:
Steve Dougherty: Präsident Barack Obama. Der Hoffnungsträger]

Sein eigenes {Hoffnung wagen – Gedanken zur Rückbesinnung auf den American Dream ist bei Riemann erhältlich.

„Barack Obama. Yes, we can – Bilder einer Persönlichkeit“
Die Bildbiografie erschien im Frühjahr im Knesebeck Verlag

Und auch Orell Füssli hat eins zum Thema
Christoph von Marschall: Barack Obama: hier zu finden

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