Hanns Zischler mit dem Preis der Literaturhäuser ausgezeichnet

Der Berliner Schriftsteller und Schauspieler Hanns Zischler wurde auf der Leipziger Buchmesse mit dem diesjährigen Preis der Literaturhäuser ausgezeichnet. Geehrt wird Zischler als einen Autor, der sich in besonderem Maße um das Gelingen von Literaturveranstaltungen verdient gemacht hat.

„In vielen unserer Häuser hat Hanns Zischler Texte anderer Autoren gelesen und unserem Publikum vorgeführt, wie anders sich Literatur anhört, wenn der Lesende bis ins kleinste Detail mit dem Inhalt dessen vertraut ist, das er ja ‚nur‘ durch seine Stimme zum Sprechen bringen müsste. Aber er hat auch über Literatur, über Schriftsteller, Dichter und Filme so gesprochen, wie es einer tut, der von seinen alltäglichen Leidenschaften spricht“ so die Begründung der Jury.

Mit seinen kulturhistorischen Büchern verstehe es Zischler „in vorzüglicher Weise, konzentriert, ruhig, extrem kenntnisreich und in anschaulicher Prosa Sachverhalte darzustellen, deren komplexe Natur er sich in akribischer Forschungstätigkeit angeeignet hat.“ Zuletzt erschien 2013 Berlin ist zu groß für Berlin (Galiani).

Der mit 11.000 Euro dotierte Preis, der jährlich während der Leipziger Buchmesse einer Schriftstellerin, einem Schriftsteller für die besondere Vermittlung ihrer Werke verliehen wird, besteht aus einer Lesereise durch alle im Netzwerk zusammengeschlossenen Literaturhäuser. Die Termine mit Hanns Zischler:

07.05. Literaturhaus Köln
13.05.Literaturhaus München
14.05. Literaturhaus Basel
15.05. Literaturhaus Zürich
16.05. Literaturhaus Stuttgart
21.05. Literaturhaus Rostock (im Festsaal des Rathauses)
22.05. Literaturhaus Hamburg
23.05. Literaturhaus Leipzig
29.05. Literaturhaus Berlin
12.06. Literaturhaus Graz
13.06. Literaturhaus Salzburg

Frühere Preisträger waren Ulrike Draesner (2002), Bodo Hell (2003), Peter Kurzeck (2004), Michael Lentz (2005), Uwe Kolbe (2006), Sibylle Lewitscharoff (2007), Anselm Glück (2008), Ilija Trojanow (2009), Thomas Kapielski (2010), Elke Erb (2011) und Feridun Zaimoglu (2012).

http://www.literaturhaus.net

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