Hildegard Hamm-Brücher erhält Marion Dönhoff Preis

Hildegard Hamm-Brücher erhält den Marion Dönhoff Preis für internationale Verständigung und Versöhnung 2011. Der Förderpreis geht an die Stiftung „Children For Tomorrow“ von Stefanie Graf. Die Wochenzeitung DIE ZEIT, die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und die Marion Dönhoff Stiftung vergeben den Preis zum neunten Mal am 27. November 2011 im Hamburger Schauspielhaus.

Hildegard Hamm-Brücher wird mit dem Hauptpreis für ihr Lebenswerk geehrt, für ihren unermüdlichen Einsatz für Bildung, Demokratie und Menschenrechte. Theo Sommer, Vorsitzender der Jury: „Hildegard Hamm-Brücher war eine der ersten Frauen, die in der Politik der Bundesrepublik reüssierten. Als Bildungspolitikerin wie als Staatsministerin im Auswärtigen Amt ist ihr Wirken eindrucksvoll. Ihre aufrichtige Liberalität bleibt auch für die nachfolgenden Generationen vorbildhaft. Sie zählt zu den ‚Menschen, die wissen worum es geht’ im Sinne von Gräfin Dönhoff.“

Der Marion Dönhoff Förderpreis für internationale Verständigung und Versöhnung in Höhe von 20 000 Euro geht an die Stiftung „Children For Tomorrow“ von Stefanie Graf, die sie 1998 in Kooperation mit der Flüchtlingsambulanz der Hamburger Universitätsklinik Eppendorf gründete. „Die Auszeichnung würdigt den Einsatz der Stiftung für junge Kriegsopfer. Kinder und Jugendliche, die durch Flucht und Vertreibung traumatisiert sind, finden in den internationalen Projekten der Stiftung Hilfe, mit dem Erlebten umzugehen. Dies ist ein herausragendes Beispiel für zukunftsweisende Hilfe“, so Theo Sommer.

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