HoCa vergibt Julius-Campe-Preis an Dr. Elisabeth Niggemann

Der Julius-Campe-Preis der Kritik, den der Hoffmann und Campe Verlag dieses Jahr zum achten Mal verleiht, geht an Dr. Elisabeth Niggemann. Die Auszeichnung gilt Persönlichkeiten, die sich auf herausragende Weise literaturkritische und literaturvermittelnde Verdienste erworben haben.

Der Preis ist mit 99 Flaschen Wein und der bei Hoffmann und Campe erschienenen Düsseldorfer Werkausgabe Heinrich Heines dotiert. Die Verleihung erfolgt im Rahmen des Buchmesse-Empfangs des Verlags am Freitag, dem 16. Oktober 2009, in der Alten Oper zu Frankfurt am Main.

Elisabeth Niggemann, geboren 1954 in Dortmund, studierte Biologie in Bochum und promovierte 1982 über molekulare Genetik. 1985 schloss sie das Studium der Anglistik mit dem Staatsexamen ab und fand bald darauf ihre berufliche Bestimmung im Bibliothekswesen. 1987 ging sie zur Deutschen Zentralbibliothek für Medizin in Köln, 1989 wechselte sie zur Universitäts- und Landesbibliothek nach Düsseldorf, deren Direktorin sie 1994 wurde. Seit 1999 ist sie Generaldirektorin der Deutschen Nationalbibliothek mit Standorten in Leipzig, Frankfurt am Main und Berlin.

Als Vorsitzende der Conference of European National Librarians (seit 2005) und der European Digital Library Foundation (seit 2007) engagiert sie sich, für die Herausforderungen, die unsere Zeit an eine moderne Nationalbibliothek stellt, gemeinsam mit Kollegen und Institutionen in ganz Europa brauchbare Lösungen für die Zukunft zu finden und in die Tat umzusetzen.

Die Preisträger der vergangenen Jahre waren Martin Walser, Heinrich Detering, Joachim Kaiser, Jan Philipp Reemtsma, Michael Naumann, Klaus Reichert und Wendelin Schmidt-Dengler.

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