Internationaler Literaturpreis – Haus der Kulturen der Welt: Shortlist am 29.4., Preisträger-Bekanntgabe am 30.5.

Zum fünften Mal verleihen 2013 das Haus der Kulturen der Welt (Berlin) und die Stiftung Elementarteilchen (Hamburg) den Internationalen Literaturpreis – Haus der Kulturen der Welt.

In diesem Jahr reichten 71 deutschsprachige Verlage 136 Titel, übersetzt aus 27 Sprachen, von Autoren aus über 50 verschiedenen Herkunftsländern ein. Hieraus ermittelt eine Jury namhafter Literaturkritiker, Journalisten, Übersetzer und Autoren die Preisträger in einem mehrstufigen Verfahren.

Die Nominierten der Shortlist (6 Titel, deren Autoren und Übersetzer) werden am 29. April bekannt gegeben, die Bekanntgabe der Preisträger erfolgt am 30. Mai. Die Preisverleihung findet am 12. Juni ab 20.30 Uhr im Haus der Kulturen der Welt statt.

Zur Jury in 2013 gehören: Egon Ammann (ehem. Verleger, Berlin), Hans Christoph Buch (Schriftsteller/ Journalist), Kersten Knipp (Literaturkritiker/ Kulturjournalist), Marie Luise Knott (Kritikerin/Übersetzerin), Claudia Kramatschek (Literaturkritikerin/ Kulturjournalistin), Ricarda Otte (Redakteurin, Kulturredaktion Deutsche Welle), Ilma Rakusa (Schriftstellerin/Übersetzerin/ Publizistin).

Seit 2009 zeichnet der Preis einen herausragenden, ins Deutsche übersetzten fremdsprachigen Titel der gegenwärtigen internationalen Erzählliteratur und seine Übersetzung aus. Der Preis ist mit 25.000 € für die Autorin / den Autor und 10.000 € für die Übersetzerin / den Übersetzer des Werkes dotiert.

Preisträger 2009 waren der amerikanisch-peruanische Autor Daniel Alarcón und seine Übersetzerin aus dem Englischen Friederike Meltendorf mit „Lost City Radio“ (Wagenbach Verlag). 2010 wurden Marie NDiaye und ihre Übersetzerin aus dem Französischen Claudia Kalscheuer für den Roman „Drei starke Frauen“ (Suhrkamp Verlag) ausgezeichnet. 2011 ging der Preis an Michail Schischkin und seinen Übersetzer aus dem Russischen Andreas Tretner für den Roman „Venushaar“ (DVA). Letztjährige Preisträger waren der rumänische Autor Mircea Cărtărescu und seine Übersetzer Gerhardt Csejka und Ferdinand Leopold mit „Der Körper“ (Zsolnay).

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