Jörg Armbruster erhält Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis

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Der ARD-Korrespondent Jörg Armbruster (Foto) erhält den Hanns-Joachim-Friedrichspreis 2013 für Fernsehjournalismus. In ihrer Begründung lobte die Jury die sorgfältigen, überlegten und zurückhaltenden Analysen von Jörg Armbruster über den Bürgerkrieg in Syrien, die „sich von der Hektik des täglichen Produktionsdrucks und den inszenatorischen Erwartungen an einen Fernsehkorrespondenten in Krisen- und Kriegsgebieten nicht treiben lassen“.

Seine „ruhige Sprache, seine erklärenden, manchmal didaktisch anmutenden Bildberichte sind wohltuender und hochinformativer Kontrast zu den lärmenden Schnellfeuervideos aus einem zerrissenen Land“.

Jörg Armbruster war bis Ende 2012 langjähriger Studioleiter in Kairo und Korrespondent der ARD für den Nahen und Mittleren Osten. Einige Jahre moderierte er den ARD-Weltspiegel. An Karfreitag 2013 wurde er in Aleppo durch einen Heckenschützen schwer verletzt. Im Oktober 2013 wurde ihm der „Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien“ verliehen. Diesen Freitag erscheint im Westend Verlag zudem Jörg Armbrusters neues Buch „Brennpunkt Nahost. Die Zerstörung Syriens und das Versagen des Westens“.

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