Krimistipendium für Brigitte Glaser, Beate Maxian und Rainer Würth

In diesem Jahr vergibt die Landeshauptstadt Wiesbaden das Krimistipendium „Trio mortale“ an die Krimiautoren Brigitte Glaser, Beate Maxian und Rainer Würth. Die Stipendiaten werden ab Anfang Mai für vier Wochen in den Autoren-Appartements des Literaturhauses Villa Clementine wohnen und Kurzkrimis schreiben, deren Handlung in Wiesbaden und Umgebung spielen wird.

Brigitte Glaser, 1955 geboren, studierte in Freiburg Pädagogik. Heute lebt sie in Köln und ist in der Erwachsenenbildung, im Medienbereich und als Autorin tätig. Charakteristisch für ihre Kriminalromane und Kurzgeschichten ist die Verbindung des Kriminalplots mit kulinarischen Themen wie in ihrer Krimireihe um die Gourmet-Köchin Katharina Schweitzer. Zuletzt erschien in dieser Reihe der Roman Bienen-Stich (Emons).

Beate Maxian, 1967 geboren, ist gebürtige Münchnerin und lebt heute in Oberösterreich. Neben Sachbüchern und einem Kinderbuch veröffentlichte sie zahlreiche Kriminalromane sowie Kurzgeschichten. Zuletzt erschien in ihrer Reihe „Attersee Krimis“ der Gesellschaftskrimi Tod dem Knecht (Prolibris), in dem sich sie sich mit dem landwirtschaftlichen Milieu Österreichs und der Bedeutung von Brauchtum und Erbfolge auseinandersetzt. Ihr neuer Thriller Tödliches Rendezvous, ein Wien-Krimi, erscheint Mitte März bei Goldmann.

Rainer Würth, 1967 in Pforzheim geboren, studierte Journalismus. Er schreibt Romane, Erzählungen, literarische Reisebücher und Gedichte. Zuletzt veröffentlichte er sein Krimidebüt Krötenwanderung – Ein Fall für Bruno Kolb (Goldmann), das den Leser in die Abgründe der deutschen Provinz führt. Mitte August erscheint der zweite Fall des jungen Kommissars, Wildwechsel.

Das Krimi-Stipendium „Trio Mortale“ wird seit 2009 vergeben und ist je Autor mit 2.500 Euro dotiert. Die Vergabe der Stipendien erfolgt nach inhaltlichen und qualitativen Gesichtspunkten: Ziel des Stipendiums ist es, die Entstehung von Kriminalliteratur zu fördern sowie ein Forum für den professionellen Erfahrungsaustausch zwischen erfolgreichen und bislang weniger bekannten Krimiautoren zu schaffen. Im Rahmen eines Beleitprogramms werden die Autoren in die literarische Szene der Stadt eingebunden. Während ihres Aufenthalts in Wiesbaden schreiben sie jeweils einen Kurzkrimi, den die Stadt Wiesbaden einmalig abdrucken darf. Geplant ist die Veröffentlichung der drei Kurzkrimis in einer Anthologie, die im Rahmen des Wiesbadener Krimiherbstes vorgestellt werden soll.

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