Michael Mann erhält den Preis „Das politische Buch“ der Friedrich-Ebert-Stiftung

Michael Mann erhält den Preis „Das politische Buch“ 2004 der Friedrich-Ebert-Stiftung für sein 2003 bei Campus erschienenes Buch „Die ohnmächtige Supermacht. Warum die USA die Welt nicht regieren können“. In der Begründung der Preisrichter heißt es: „In der Vielzahl der Veröffentlichungen zu transatlantischen Problemen hält die Jury dieses Buch für das beste, weil es – nicht zuletzt gefördert durch die beiden Staatsbürgerschaften des Autors – sowohl amerikanische als auch europäische Perspektiven miteinander verbindet. Durchaus cum ira et studio geschrieben ist es gleichwohl kein antiamerikanisches Buch. Die Jury würdigt Michael Manns Studie als ein Startsignal für den zu erneuernden Dialog mit den USA.“

In Erinnerung an den Tag der Bücherverbrennung, den 10. Mai 1933, werden die Preise im Mai vergeben. Die Preisverleihung findet am 13. Mai 2004 im Haus der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin statt. Michael Mann wird den Preis persönlich entgegen nehmen. Prominente Träger des Preises waren bisher u.a. Helmut Schmidt, Michael Gorbatschow, Václav Havel, Hans Magnus Enzensberger und Richard Sennett.

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