Nicolas-Born-Preis geht an Hans Pleschinski / Niedersächsischer Förderpreis für Literatur an Finn-Ole Heinrich

Heute hat der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Lutz Stratmann, den Nicolas-Born-Preis an Hans Pleschinski sowie den Niedersächsischen Förderpreis für Literatur an Finn-Ole Heinrich verliehen.

Kulturminister Stratmann betonte, dass es vor allem der literarische Mut zur Veränderung ist, der die diesjährigen Preisträger auszeichne.

Mit dem Nicolas Born-Preis (15.000 Euro) werden „herausragende Schriftsteller mit Bezug zu Niedersachsen“ ausgezeichnet. Pleschinski wurde 1956 in Celle geboren und überzeuge durch die enorme Bandbreite seines Werks. Seit 1984 hat Pleschinski Romane wie Bildnis eines Unsichtbaren und Leichtes Licht (beide dtv) veröffentlicht; er hat übersetzt und ist ein Kenner des 18. Jahrhunderts, was er als Herausgeber der Briefe der Madame de Pompadour (dtv) gezeigt hat.

Mit dem Förderpreis (7.500 Euro) soll ein neues literarisches Talent gefördert werden. Finn-Ole Heinrich, 1982 in Cuxhaven geboren, zähle zu den jungen Talenten des Landes und hat bereits 2007 ein Arbeitsstipendium des Landes Niedersachsen erhalten. Mit seinen bisherigen Veröffentlichungen, dem Erzählband Die Taschen voll Wasser und dem Roman Räuberhände (beide Mairisch-Verlag), habe der Student im Fach Filmregie Leser wie Kritiker gleichermaßen überzeugt.

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