Paul-Celan-Preis 2014 für Gerhard Meier

Der Preis für herausragende Übersetzungen ins Deutsche des Deutschen Literaturfonds geht dieses Jahr an Gerhard Meier Er wird für sein Gesamtwerk ausgezeichnet, das Übersetzungen aus dem Französischen und Türkischen umfasst. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wird am 9. Oktober 18 Uhr im Lesezeit der Frankfurter Buchmesse vergeben.

Zu Meiers Übersetzungen gehören Werke von Amin Maalouf, Ahmet Hamdi Tanpınar, Murath Mungan, Yaşar Kemal und Sait Faik. Seine sechs Übersetzungen von Werken des LIterturnobelpreisträgers Orhan Pamuk wurden von der Jury besonders gewürdigt. Es sei ihm gelungen, „die stilistische Eleganz dieses Autors auch im Deutschen zu wahren“.

Meier wurde 1957 in Simbach am Inn geboren, studierte zunächst Romanistik und
Germanistik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, dann Übersetzung an
der Universität Mainz in Germersheim. Seit 1986 ist er als selbständiger Übersetzer
und Deutschlehrer in Lyon (Frankreich) tätig.

Zur Jury gehören: Burkhart Kroeber, Gunther Nickel, Andreas Tretner, Peter Ur-
ban-Halle
und Norbert Wehr.

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